Zu den Abwassergebühren ...
Schnell handeln und Rechtssicherheit schaffen!
Presseinformation
Potsdam, 16. April 2008
Nach der heutigen öffentlichen Anhörung im Landtag zu den
„Schlußfolgerungen aus den die Beitragspflicht für Wasserver– und Abwasserentsorgungsanlagen betreffenden Urteilen des Oberverwaltungsgerichts Berlin -Brandenburg vom 12.12.2007“
erklärt der innenpolitische Sprecher Dr. Hans – Jürgen Scharfenberg:
Schnell handeln und Rechtssicherheit schaffen
Die Landtagsmehrheit, also die SPD - CDU Koalition hat für diese Gesetzgebung gesorgt. Sie beschloss Ende 2003, gegen die Stimmen der PDS – Fraktion, eine Änderung des Kommunalentlastungsgesetzes. Die Koalition ist demzufolge auch verantwortlich für die jetzt entstandene Situation, in der Zweckverbände u.a. Bürger und Wohnungsunternehmen zur Kasse bitten können, obwohl deren Haushalte schon zu DDR – Zeiten angeschlossen waren.
Die heutige Anhörung hat gezeigt, dass die Einführung eines Stichtages zugunsten der Altanlieger durchaus möglich, aber rechtlich mit hohen Risiken verbunden ist.
Die Linksfraktion setzt sich dafür ein,dass der Gesetzgeber und die Landesregierung möglichst schnell handeln und rechtlich unangreifbare Lösungen erarbeiten, um den Betroffenen das nötige Maß an Rechtssicherheit zu geben.
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Lektüretipp
Wir empfehlen Euch die Lektüre von " Das kurze Gedächtnis - Wie es wurde, was es ist - Splitter aus der deutschen Nachkriegsgeschichte" Gedanken von Kerstin Kaiser, Leiterin des Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Moskau www.dielinke-neuenhagen.de/fileadmin/neuenhagen/Gedaechtnis.pdf
