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Neues vom Solarkraftwerk

Zum Pachtvertrag mit der Fa. Wattner / Lesermeinungen


Zum Pachtvertrag mit der Fa. Wattner:

Auf Grund der stetig steigenden Kosten für Brennstoffe ist es erforderlich sich in größeren Maßstab mit regenerativen Energien zu beschäftigen. Die umweltschonende und frei zur Verfügung stehende Sonnenenergie ist eine der vielen regenerativen Energien.

Die Sonne strahlt jährlich eine Energiemenge von 1.000 kW auf jeden Quadratmeter Erde in Deutschland. Dieses Energiepotential entspricht ca. 100 Litern Heizöl oder 100 Kubikmeter Erdgas. Die Solarenergie ist deshalb wohl die Energiequelle der Zukunft.

Es ist deshalb zu begrüßen, dass die Fa. Wattner Projektentwicklungsgesellschaft Interesse zeigt eine Fläche im Gewerbepark Neuenhagen zu mieten, um darauf eine Solarfabrik zu errichten.

Aus dem Verkaufsprospekt der Fa. Wattner Sun Asses 1 GmbH & Co KG ist zu erkennen, dass sie mittels Tochtergesellschaften schlüsselfertige Solarkraftwerke errichtet und diese nach Inbetriebnahme verkauft.

Für den Zeitraum zwischen Erstellung und Verkauf profitiert sie aus der Einspeisevergütung für den Solarstrom.

Am 20. Mai 2008 wurde im öffentlichen Teil dem Bau- und Ordnungsausschuss das Konzept der Fa.Wattner Projektentwicklungsgesellschaft mbH zur Errichtung eines Solarkraftwerkes im Gewerbegebiet vorgestellt. Aus den wenigen technischen Angaben war zu erkennen, dass ca. eine Fläche von 6-7 ha für ein Solarkraftwerk mit einer Leistung von ca. 2,0-2,5 MW in Anspruch genommen werden soll. Es sollen ca. 20.000 Module aufgestellt werden.

Die anschließenden Fragen der Mitglieder des Bau- und Ordnungsausschusses zur Finanzierung und zu weiteren Punkten des Vertrages konnten jedoch nicht in allen Belangen vollständig beantwortet werden, so das der Gemeinde vorgeschlagen wurde, dem Pachtvertrag in dieser Form nicht zuzustimmen und weitere Verhandlungen zu führen.

Die Beschlussvorlage zum Pachtvertrag wurde vom Bürgermeister auf der Gemeindevertretertagung am 19.6. zurückgezogen. Trotzdem sollen die Bemühungen zur Errichtung eines Solarkraftwerkes weitergehen.

Wolfgang Winkler

Lesermeinungen

Wenn der Pachtvertrag so bleibt, verdient Edis viel, die Neuenhagener gar nichts, im
Gegenteil, Edis erhöht die Preise.
Deshalb für die Kommune besondere Bezugskonditionen vereinbaren.

Heinz Scharf, 30.06.2008


Sehr geehrter Herr Winkler,

nach Befragung des Geschäftsführers der Wattner AG im nichtöffentlichen Teil war
schnell klar, dass die Wattner AG kein geeigneter Partner für Neuenhagen ist und
dies sollte bezüglich dieser Unternehmung auch so bleiben.

Sehr geehrter Herr Scharf,

so weit mir bekannt ist, gibt es Sonderkonditionen für die Kommune von EON-Edis.
Auch sollte man das Problem nicht einseitig betrachten, denn EON Edis
sichert durch seine wirtschaftliche Tätigkeit auch eine Menge Arbeits- und
Ausbildungsplätze. Dies sollte bei einer Diskussion zumindest berücksichtigt werden. Eine Pauschalverurteilung ist zu einfach und fachlich nicht korrekt.

Alfred Kuck, 01.07.2008
post@unternehmensberatung-kuck.de


Die Versiegelung von Flächen für Photovoltaik ist schlechter als die Nutzung von Dächern. Es besteht das Problem des Vandalismus. Außerdem handelt es sich (noch) um eine hochsubventionierte Energiegewinnung. Bessere Wärmeisolierung von Gebäuden und höhere Energieeffizienz steht in hiesigen Breitengraden an erster Stelle.

Harald Habermann, 02.07.2008
Harry.Habermann@web.de





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Lektüretipp

Wir empfehlen Euch die Lektüre  von " Das kurze Gedächtnis - Wie es wurde, was es ist - Splitter aus der deutschen Nachkriegsgeschichte" Gedanken von Kerstin Kaiser, Leiterin des Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Moskau www.dielinke-neuenhagen.de/fileadmin/neuenhagen/Gedaechtnis.pdf