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Lauf gegen Rassismus mit klarer Botschaft der Völkerverständigung

Am vergangenen Sonntag fand der neunte Lauf gegen Rassismus des Einstein-Gymnasiums statt. Dabei blieb die Oberschule ihrem Verständnis treu, den Zeitgeist kritisch zu begleiten. So gab es diesmal auch ein klares Bekenntnis zum Frieden.

Ein schönes Bild gleich an der Spitze des Zuges: Zu zweit teilten sich Schülerinnen und Schüler des Neuenhagener Einstein-Gymnasiums T-Shirts, auf denen "Hallo" auf deutsch und auf russisch zu lesen war. Damit setzten die Teilnehmenden ein klares Zeichen für eine Verständigung der beiden Völker, deren Politiker derzeit wenig gemeinsames Agieren erkennen lassen. Man sollte sich hüten, hier von Putin-Verstehern zu sprechen, schließlich sind Deutsche und Russen mehr als nur ihre Staatsoberhäupter. Dass dies auf dem Lauf gegen Rassismus geschieht, ist ebenso eine deutliche Botschaft. Nationalismus und Rassismus spielen im aktuellen Ukraine-Konflikt eine große Rolle - auf allen Seiten - und es ist wichtig, dass man hier gemeinsam Akzente dagegen setzt.

Schon früher zeigte sich das Gymnasium kritisch den Zeitgeist begleitend. Als es nach dem Aufdecken des NSU eine Konzentration auf die drei Haupttäter in den Medien gab und man seitens des Staates alle Hinweise auf ein weitaus größeres Netzwerk ignorierte, fertigten die Schülerinnen und Schüler ein großes Transparent an mit Bildern und Infos der Opfer und dem Spruch "Es ist NICHT vorbei!". Damit machten sie deutlich, dass es mit dem Tot und der Verhaftung der drei Hauptverdächtigen keine Zurück zum Alltag, zur bisherigen Praxis geben kann, dass die Gefahr weiterhin akut ist und es dringenden Handlungsbedarf gibt.

Wir hoffen, dass sich die Jugendlichen ihren kritischen Geist bewahren. Alle weiteren Informationen zum Lauf finden Sie im Artikel der MOZ: www.moz.de


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Lektüretipp

Wir empfehlen Euch die Lektüre  von " Das kurze Gedächtnis - Wie es wurde, was es ist - Splitter aus der deutschen Nachkriegsgeschichte" Gedanken von Kerstin Kaiser, Leiterin des Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Moskau www.dielinke-neuenhagen.de/fileadmin/neuenhagen/Gedaechtnis.pdf