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BER- Ein Wunder ist geschehen ...

... in der Glosse des ND, dazu auch einen seriösen Beitrag und die Antwort der Bundesregierung auf eine Große Anfrage der LINKEN

Bernd Kammer eröffnet den Flughafen doch

Wie »nd« soeben von ganz oben erfuhr, wird entgegen allen Unkenrufen morgen doch wie geplant der größte Willy-Brandt-Flughafen der Welt eröffnet. Und das sogar als internationales Drehkreuz. In einer spektakulären Nacht- und Nebelaktion konnten die unwilligen Automatik- durch Drehtüren ersetzt werden, die bei Bedarf von bis zu 20 000 Billigjobbern aus aller Welt angeschoben werden. Weitere 20 000 Einsatzkräfte sollen sich den Brandschutz- und Gepäcksortieranlagen widmen.

Der Flughafen ist also wie versprochen auch mit einem Jobmotor ausgestattet, und der TÜV Rheinland hat bereits signalisiert, dass er dieser »Mensch-Mechanik-Schnittstelle« nicht im Wege stehen will. Allerdings nur unter der Bedingung, dass auch das eingesetzte Fluggerät den Anforderungen entspricht. Als erstes Flugzeug soll deshalb morgen um fünf vor Zwölf ein Rosinenbomber starten. Um die Check-In-Kapazitäten nicht überzustrapazieren, werden Buddy-Bären ohne Handgepäck an Bord gehen.

Selbst der Regierende Bürgermeister und Flughafen-Aufsichtsratsvorsitzende Klaus Wowereit glaubt fest daran, dass es mit der Eröffnung klappt, denn der neue technische Geschäftsführer des Airports, Otto Rehagel, habe ihm das persönlich versichert.

Anwohnerfreundlicher Nebeneffekt: Da Rosinenbomber nur geradeaus und nicht bei Dunkelheit fliegen können, hat sich der Ärger über abknickende Routen und Nachtflüge erledigt. Die morgige Protest- kann zur Freuden-Demo vorm roten Rathaus werden.

Quelle: http://www.neues-deutschland.de/artikel/228535.ein-wunder.html


Im Beitrag von Frank Welskop wird aufgezeigt, dass der Flughafen auch nach seiner Inbetriebnahme zum Milliardengrab für die Steuerzahler wird und deshalb gar nicht erst eröffnet werden sollte.

Die Große Anfrage der LINKEN zu Flugrouten und Lärmauswirkung des BER an die Bundesregierung vom September 2011 wurde schon nach 6 (!) Monaten im Januar 2012 beantwortet (siehe <media 33317 - download>Anlage</media>). Damit verweist die Bundesregierung jegliche Verantwortung auf die Landesbehörden und ergeht sich in Lippenbekenntnissen zum Lärmschutz.

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ddmmyy


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Lektüretipp

Wir empfehlen Euch die Lektüre  von " Das kurze Gedächtnis - Wie es wurde, was es ist - Splitter aus der deutschen Nachkriegsgeschichte" Gedanken von Kerstin Kaiser, Leiterin des Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Moskau www.dielinke-neuenhagen.de/fileadmin/neuenhagen/Gedaechtnis.pdf