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2. Neuenhagener Gespräch

Das 2. Neuenhagener Gespräch steht unter dem Thema „Wohin geht es – Venezuela oder Venezuela und der Sozialismus des 21. Jahrhunderts“.

Das 2. Neuenhagener Gespräch steht unter dem Thema

„Wohin geht es – Venezuela oder Venezuela und der Sozialismus des 21. Jahrhunderts“.

Wir können durch die Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung einen engagierten Referenten begrüßen. Otto Pfeifer, Botschafter a.D. der DDR in Venezuela und Präsident des Verbandes für internationale Politik und Völkerrecht e.V. hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass am 02.12.2007 in Venezuela die Volksabstimmung über die Verfassungsreform stattfindet. Dies war auch der Grund, den 07.12.2007 als Termin zu wählen.
In Venezuela findet seit der Regierungsübernahme durch Hugo Chaves 1998 eine tiefgreifende soziale Transformation statt, die als Bolivarianischer Prozess bezeichnet wird.
Es handelt sich um einen breiten Prozess der Selbstorganisation, aus dem heraus sich eine progressive Verfassung, ein Arbeitsrecht, neue Bildungsmöglichkeiten und eine Vielzahl weiterer Reformen für die verarmte Bevölkerungsmehrheit des potentiell reichen Staates entwickelten. Die sich offen gegen den Neoliberalismus wendende Politik der Regierung erfährt allerdings von den Großunternehmen Venezuelas wie von den USA eine vehemente Ablehnung, die sich in 2 Putschversuchen und Boykotten ausdrückt. Die Gesellschaft ist stark politisiert, viele Menschen, die vorher nie darüber nachgedacht haben, was sie verändern wollen, sind jetzt Teil des im Land stattfindenden tiefgreifenden Wandels.
Venezuela selbst bezeichnet seine Entwicklung als ein Suchen nach einem neuen Weg zum Sozialismus, von dem heute noch niemand weiß, wie er aussehen wird.
Am Sozialismus marxistischer Prägung, der in Europa gescheitert ist, wird die Diktatur  des Proletariats, die Herrschaft der Arbeiterklasse , kritisiert.
Freuen wir uns auf eine lebendige Diskussion!

2. Neuenhagener Gespräch am 07.12.2007,
19.00 Uhr Dachsaal der ARCHE, Carl-Schmäcke-Str. 33

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Lektüretipp

Wir empfehlen Euch die Lektüre  von " Das kurze Gedächtnis - Wie es wurde, was es ist - Splitter aus der deutschen Nachkriegsgeschichte" Gedanken von Kerstin Kaiser, Leiterin des Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Moskau www.dielinke-neuenhagen.de/fileadmin/neuenhagen/Gedaechtnis.pdf