Rechten Tendenzen der Jungen Union Brandenburg entgegen treten - Flüchtlinge entkriminalisieren
In Ihrer gestrigen Pressemitteilung wettert die Junge Union Brandenburg aus Anlass der Kunstaktion bzgl. der weißen Gedenkkreuze in Berlin gegen Flüchtlinge und spielt die menschenverachtende EU-Außenpolitik in unerträglichem Maße herunter. Leider lässt die JU Brandenburg damit ihr wahres, rechtsoffenes Gesicht durchscheinen, wenn sie Menschen pauschalisiert und kriminalisiert.
In Ihrer gestrigen Pressemitteilung wettert die Junge Union Brandenburg aus Anlass der Kunstaktion bzgl. der weißen Gedenkkreuze in Berlin gegen Flüchtlinge und spielt die menschenverachtende EU-Außenpolitik in unerträglichem Maße herunter. Leider lässt die JU Brandenburg damit ihr wahres, rechtsoffenes Gesicht durchscheinen, wenn sie Menschen pauschalisiert und kriminalisiert."
"Zunächst hat jeder Mensch auch in Deutschland das Recht, einen Asylantrag zu stellen. Das hat die JU in ihrem Kampf um den Schutz der Festung Europa und ihrer menschenverachtenden Außengrenzen wohl vergessen." sagt Franziska Matschke aus dem Landessprecher_innenrat der Linksjugend ['solid] Brandenburg.
"Die JU hat offenbar immer noch nicht erkannt, dass es Dank der EU und Frontex keinen sicheren Weg gibt, auf dem Flüchtlinge nach Europa kommen können, um ihr Recht auf Asyl wahrzunehmen. Die Abschottung Europas durch massiven militärischen Einsatz, auch unter Einsatz von Schusswaffen, spricht eine klare Sprache. Und diese ist alles andere als offenen und menschenwürdig, insbesondere für Menschen, die aus Krisengebieten unter Lebensgefahr flüchten müssen.", erklärt Isabelle Vandre, ebenfalls im Landessprecher_innenrat und Jugendabgeordnete des Brandenburger Landtages für DIE LINKE.
Aus Sicht der Linksjugend ['solid] Brandenburg leidet die JU hier unter absoluter Realitätsblindheit, wenn Sie die EU-Außengrenzen durch die Formulierung 'in Not geratene Flüchtlinge werden medizinisch versorgt' als Hilfswerk für Flüchtende beschreibt. Nicht erst die letzten Ertrunkenen sprechen eine klare andere Sprache.
Die JU macht sich hier politisch komplett überflüssig und zum willfährigen Helfer rechten Gedankengutes. "Auch die JU könnte für eine offene, tolerante Gesellschaft eintreten und somit die Demokratie voranbringen und verteidigen. Stattdessen positioniert sie sich populistisch am rechten Rand.", ärgert sich Franziska Matschke.
Themenbereiche
Zurück zum Themenbereich mit dem Browser-Button, zur Themenseite mit dem Zurück-Button links unten
