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Gedenken an Emil Krüger

Neuenhagener Kommunisten im Zellengefängnis Moabit 1933 (Holzschnitt von E. A. Bischof)

Wir Neuenhagener Genossen  gedenken am 13. April dem 40. Todestag des Neuenhagener Antifaschisten Emil Krüger.

Emil Krüger wurde am 28. Juli 1900 geboren und starb am 13. April 1974.

1918 war er Mitglied des Arbeiter- und Soldatenrates in Potsdam. 1919 trat er in die KPD ein. In den 20er Jahren war er Mitglied des Betriebsrates bei der Deutschen Reichsbahn und den Berliner Verkehrsbetrieben.1931 wurde er in die Gemeindevertretung von Neuenhagen gewählt.

Am 2. März 1933 wurde er mit weiteren Neuenhagener Kommunisten verhaftet und kam in Schutzhaft ins Gefängnis in Berlin-Moabit, anschließend ins KZ Oranienburg und Lichtenburg/Torgau.

1936 emigrierte er in die Tschechoslowakei. Nach deren Besetzung durch die deutschen Faschisten gelangte er über Polen und Schweden nach England.

1946 kehrte er nach Deutschland zurück, arbeitete im FDGB-Landesvorstand Brandenburg, in der Deutschen Wirtschaftskommission und bis zum Renteneintritt als Betriebsleiter im VEB Schultheiss Berlin.

Von 1961 bis zu seinem Tod war er Gemeindevertreter in Neuenhagen, Mitglied des Ortsvorstandes der Gewerkschaft und der SED sowie des Kreisvorstandes in beiden Organisationen.

1961 wurde er mit dem Vaterländischen Verdienstorden der DDR ausgezeichnet.

Ihm zu Ehren wurde die Annenstraße in Neuenhagen  in Emil-Krüger-Straße umbenannt. 1990 erfolgte die Rückbenennung.

Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Waldfriedhof in Neuenhagen. Dort können wir seiner gedenken!

 ddmmyy


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