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            <title>DIE LINKE. Neuenhagen: RSS-Feed</title>
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                <copyright>DIE LINKE. Neuenhagen</copyright>
            
            <pubDate>Sun, 11 Oct 2026 09:35:09 +0200</pubDate>
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                        <pubDate>Sat, 11 Mar 2023 20:00:16 +0100</pubDate>
                        <title>Wie weiter mit der Trainierbahn? – Neuenhagen verliert zwei Eilverfahren</title>
                        <link>https://www.dielinke-neuenhagen.de/nc/neuenhagen/themen/detail-thema-nhg/news/wie-weiter-mit-der-trainierbahn-neuenhagen-verliert-zwei-eilverfahren/</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Grünordungsplan der Gemeinde für die Trainierbahn Neuenhagen wurde durch das<br /> Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg im November 2022 in einem Eilverfahren außer<br /> Kraft gesetzt. Auch die nochmalige Veröffentlichung des Grünordnungsplans im Dezember<br /> 2022 und die damit verbundene versuchte Anfechtung des Urteils vom November im Januar<br /> 2023 wurde verloren. Jeder Verlust eines solchen Verfahrens kostet die Gemeinde viel Geld.<br /> Aber wie im Artikel in der MOZ vom 13.02.2023 zu lesen war, hat unser Bürgermeister noch Hoffnung, das Hauptverfahren zu gewinnen.</p>
<p>Was nicht zu lesen war, dass Herr Scharnke sich mit solchen Verfahren auskennen sollte, da in seiner Amtszeit es schon einmal zu solch einer Situation mit einem Normenkontrollverfahren kam - nämlich zum Bebauungsplan Gruscheweg 6. Auch hier wurde dem eingereichten Eilverfahren stattgegeben, weil die Richter im Hauptverfahren der Antragstellerin eine hohe Gewinnchance attestierten.<br /> All das ruft Erinnerungen wach. Woher der Optimismus unseres Bürgermeisters rührt, ist für<br /> DIE LINKE Neuenhagen nicht ersichtlich, gerade weil das Gericht in seiner <a href="https://gesetze.berlin.de/bsbe/document/JURE220037918" title="Link to Youtube" target="_blank" class="link-extern">Begründung</a><br /> sehr ausführlich auf die Unzulänglichkeit des Handelns des Bürgermeisters eingeht.<br /> Festzuhalten ist, dass durch das nicht ordnungsgemäße Verwaltungshandeln des<br /> Bürgermeisters die Beschlüsse der Gemeindevertretung ausgehebelt wurden, was an sich<br /> ein Verfahren gegen den Bürgermeister nach sich ziehen sollte. Die daraus resultierende<br /> Verantwortung für die entstandenen Kosten der Verfahren ist ebenfalls in diesem Zuge zu<br /> klären.<br /> Dass die Punkte des Erhaltes des Waldes und der Nichtbebaubarkeit der Trainierbahn den<br /> Interessen der Rennbahn GmbH &amp; Co KG widersprechen, war seit Beginn der Erstellung des Grünordnungsplans klar. Trotzdem war der Erhalt der Trainierbahn in der ursprünglichen<br /> Form immer vordringliches Ziel der LINKEN. Und dass es ohne Gespräche und ein Ausloten<br /> von Interessen nicht gehen würde, war immer klar.<br /> Nun ist die Gemeinde Neuenhagen in einer fast ausweglosen Situation. Rein rechtlich hat<br /> Herr Schöningh, wie im MOZ-Artikel vom 22.02.2023 zu lesen war, nun freien<br /> Gestaltungsspielraum, ohne dass es ein Einspruchsrecht seitens der Gemeinde<br /> Neuenhagen gibt.</p>
<p>An dieser Stelle muss einfach noch einmal erwähnt werden, dass, wenn die beabsichtigten<br /> Sichtachsen geschlagen werden, die Waldgröße in der Form geteilt und verkleinert wird,<br /> dass ein Schutz von Wald im Sinne des Brandenburgischen Waldgesetzes<br /> höchstwahrscheinlich nicht mehr gegeben ist. Kleinteilige Waldstücke können durchaus<br /> schneller und ohne größere Genehmigungen gefällt werden. Das, was mit dem Grünordnungsplan ursprünglich verhindert werden sollte, ist nun in vollem Umfang eingetreten. Konfrontation führt nicht zum Ziel – auch hier nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Sat, 22 May 2021 18:20:35 +0200</pubDate>
                        <title>Aus den Augen, aus dem Sinn.</title>
                        <link>https://www.dielinke-neuenhagen.de/nc/neuenhagen/themen/detail-thema-nhg/news/aus-den-augen-aus-dem-sinn/</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>In der Kompost- und Biogasanlage im Osten von Berlin als Fachbetrieb der organischen Abfallverwertung wird u.a. aus Bioabfällen hochwertiger Humus hergestellt.</p>
<p>Diese Bioabfälle werden mittels der käuflich zu erwerbenden Kunststoffmüllsäcke regelmäßig von unseren Grundstücksgrenzen abtransportiert und auf den offenen Halden gelagert. In komplexen Verfahren werden dann die organisch abbaubaren Abfälle von den teilweise zerkleinerten Störstoffen wie Kunststoffe getrennt.</p>
<p>Trotz aller technologischen Bemühungen kann niemand eine 100% ige Selektierung von kleinsten Plasteteilen garantieren.</p>
<p>Jedes Jahr verschmutzen wir mit geschätzt 360 000 Tonnen Mikroplastik unsere Umwelt allein in Deutschland. Wir finden es in unseren Böden, in unserem Trinkwasser, in unserer Nahrung, im Humusboden… Egal wie energisch und innovativ Trennungsprozesse durch die Kompostieranlagen angewendet werden, der Mikroplastekosmos wächst weiter.</p>
<p>Durch die eigene Kompostierung auf dem Grundstück vermeiden wir grundsätzlich Grünabfälle für den Abtransport. Unser Landkreises und unserer Gemeinde sollten dennoch zusätzlich das Konzept der Plastikmüllsäcke für Bioabfälle überdenken und diese durch die zahlreich vorhandenen ökonomisch und ökologisch vertretbaren Alternativen wie biologisch abbaubaren Folien im Sinne unserer Umwelt und unserer Gesundheit ersetzen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Sun, 28 Mar 2021 19:00:05 +0200</pubDate>
                        <title>Warum die Veröffentlichung des Grünordnungsplans als Satzung erst im März 2021?</title>
                        <link>https://www.dielinke-neuenhagen.de/nc/neuenhagen/themen/detail-thema-nhg/news/warum-die-veroeffentlichung-des-gruenordnungsplans-als-satzung-erst-im-maerz-2021/</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 29. Oktober 2020 beschloss die Gemeindevertretung den Grünordnungsplan für die Trainierbahn als Satzung. Allen war damals bewusst, dass die mehrfach verlängerte Veränderungssperre Ende 2020 auslaufen würde. Der zeitweilige Ausschuss Trainierbahn/Alltes Gut unter der Leitung von Dr. Klaus Obendorf (CDU-Fraktion) und ebenso die von Georg Stockburger und vielen anderen Engagierten initiierte Petition zum Erhalt der Neuenhagener Trainierbahn als Naherholungsgebiet brachten Bewegung in die schleppende Bearbeitung und Fertigstellung des Grünordnungsplans. Auch wenn nach Verabschiedung dieser Satzung noch viele Fragen sein würden, war die Gemeindevertretung mehrheitlich doch sehr froh, dieses Vorhaben noch fristgerecht abgeschlossen zu haben.</p>
<p>Rechtskraft erlangt einen Satzung allerdings erst, wenn sie im Amtsblatt veröffentlicht worden ist. Und hierbei hat sich der Bürgermeister unendlich Zeit gelassen.</p>
<p>Warum dauerte es dann doch 5 weitere Monate, bis nun der Grünordnungsplan als Satzung endlich im Amtsblatt veröffentlicht wurde? Das versteht wohl niemand. Eine Verzögerung, die der Gemeinde noch Probleme bereiten könnte, Es ist doch bekannt, dass unter anderem die Laufzeit bestimmter Fristen erst mit der Veröffentlichung beginnt. Unnötig wurde die Veröffentlichung liegen gelassen. Das hilft es nichts, wenn der Bürgermeister im Fachausschuss erklärt, dass dies schließlich seine Entscheidung sei.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 11 Nov 2020 20:09:28 +0100</pubDate>
                        <title>Grünordnungsplan beschlossen!</title>
                        <link>https://www.dielinke-neuenhagen.de/nc/neuenhagen/themen/detail-thema-nhg/news/gruenordnungsplan-beschlossen/</link>
                        <description>Ein Kommentar zur Verabschiedung des Grünordnungsplans der Trainierbahn von unserem Abgeordneten Klaus Kann. 
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Endlich, nach über 10-jährigem Ringen, Abstimmen und Abwägen wurde der Grünordnungsplan als Satzung „Trainierbahn Neuenhagen“ von der Gemeindevertretung mit überwältigender Mehrheit von 22: 3 Stimmen am 29. Oktober 2020 beschlossen.</p>
<p><br /> Damit ist ein wichtiger (erster) Schritt getan, den Erhalt des Landschaftsraums der Trainierbahn und deren Umgebung als grüne Lunge für Neuenhagen und als Freizeitfläche für alle Neuenhagener und auch Hoppegartener und Hönower zu erhalten.<br /> Es war auch wichtig, die Satzung noch in diesem Jahr zu beschließen, weil die vereinbarte Veränderungssperre am 31.12.2020 auslaufen wird.</p>
<p><br /> Zu diesem Zweck nahm der Zeitweilige Ausschuss Trainierbahn / Altes Gut im März 2020 seine Arbeit auf&nbsp;</p>
<p><br /> Im Zuge der Gespräche wurden die Vorstellungen und Absichten der Rennbahn GmbH, was sie mit dem Gelände vorhaben, immer deutlicher von ihr formuliert. Das betraf zum einen Einschnitte in den Erhalt des Waldes und der Freiflächen.</p>
<p><br /> Es geht ihr aber nicht nur - wie sie bisher behauptet hat – um den Pferdesport. Nein denn sie wollen über Teile des Gelände Bebauungspläne für Stallanlagen mit darüber liegenden Betriebswohnungen, Funktionsgebäuden und, jetzt wird es hochinteressant, auch Bebauungspläne für Wohnbebauung legen. Ihr Ziel ist es, von ihr dringend benötigtes Geld zu generieren auf Kosten der Natur und der landschaftsgebundenen Erholung und auf Kosten der Gemeinde. Denn für die Daseinsvorsorge der Neubürger, also für die Errichtung von Kindergärten und Schulen und die Gewährleistung der Gesundheitsversorgung, ist die&nbsp; Gemeinde verantwortlich.<br /> Es hat den für mich den Anschein, dass der Pferdesport nur vorgeschoben ist.</p>
<p>Schauen wir nach Hoppegarten und was die Rennbahn GmbH dort mit dem Gelände vorhat. Auch hier wird bereits vermarktet und großflächig Wohnbebauung geplant, um ihre defizitären Kassen zu füllen. Das kann einem nur Angst machen, sollte das auch in Neuenhagen so kommen.<br /> Dem gilt es jetzt vorzubeugen.</p>
<p><br /> Der nächste Schritt ist aus meiner Sicht, auf dem Gelände der Trainierbahn und angrenzenden Nebenbereichen eine Wohnbebauung auszuschließen.</p>
<p><br /> Das schließt für mich nicht aus, dass mit der Rennbahn GmbH über eine moderate Entwicklung auf dem Gelände Altes Gut gesprochen wird. Hier gibt es Freiflächen für die Errichtung von Stallanlagen und Funktionsgebäuden.<br /> Gespräche sind wichtig und richtig. Aber für uns stehen die Interessen der Einwohner Neuenhagens&nbsp; im Mittelpunkt und unsere Aufgabe ist es nicht die Rennbahn GmbH zu sanieren.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 21 Feb 2018 16:51:00 +0100</pubDate>
                        <title>Neustart bei der Trainierbahn</title>
                        <link>https://www.dielinke-neuenhagen.de/nc/neuenhagen/themen/detail-thema-nhg/news/neustart-bei-der-trainierbahn/</link>
                        <description>Ob beim BER, Stuttgart 21 oder der Bahn-Privatisierung – bei vielen Projekten wünscht man sich, dass die Politik einfach mal auf Neustart drückt. Genau das sollten wir jetzt bei der Trainierbahn tun. Ansonsten droht ihr der Ausverkauf.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Trainierbahn Neuenhagen bewegt uns schon seit vielen, vielen Jahren. Um die Jahrtausendwende drohte eine Pferde-Freizeitpark, der durch Bürgerproteste abgewandt werden konnte. Bereits Ende der 1980er konnte die DDR-Regierung durch die junge Umweltbewegung von großen Umwidmungs-Plänen abgebracht werden. Und auch heute wird wieder gekämpft.</p>
<p>Als vor einigen Jahren die Rennbahn GmbH der Galopprennbahn Hoppegarten rund um deren Eigentümer und Londoner Broker, Gerhard Schöningh, die Trainierbahn Neuenhagen kaufte, verkündete er große Veränderungen. Eine Fläche primär für den Profi-Rennsport, rigorose Einschränkung der öffentlichen Nutzung und massive Abholzungen wurden bekanntgegeben.</p>
<h4>Wirksame Muskelspiele</h4>
<p>Die Gemeinde Neuenhagen reagierte umgehend. Das Gelände erhielt eine dreijährige Veränderungssperre. In der Zeit sollte ein Grünordnungsplan erstellt werden, der weite Teile der Umwelt unter Schutz stellt. Parallel sollte es Verhandlungen über Öffnungszeiten im Gegenzug zu einem Bebauungsplan für neue Stallungen geben. Das Rathaus zeigte seine Muskeln.</p>
<p>Es schien zu wirken. Es gab Verhandlungen: Mit dem Bürgermeister, mit dem Fachbereich, mit den Gemeindevertretern. Sogar Vertreter der Bürgerbewegung wurden persönlich von Herrn Schöningh in den heiligen Hallen der Galopprennbahn empfangen. Von Bebauungsplänen für Stallanlagen an der Zoche wurde Abstand genommen. Die öffentliche Nutzung sollte weitestgehend nun doch ermöglicht werden, die Außenbahn umgebaut und dauerhaft begehbar, das restliche Areal täglich ab 14 Uhr, sonntags uneingeschränkt. Auch die Freizeit-Reiter machten sich Hoffnungen.</p>
<h4>Ein fauler Kompromiss</h4>
<p>In der Zwischenzeit sammelten sich auch 5000 Unterschriften mit einer klaren Forderung nach Erhalt der Umwelt und Offenhaltung des Geländes. Bis heute der absolute Rekord für jegliche Umfragen in der Region. Von Seiten der Gemeindevertretung wurde das fortan auch immer konkret in Politik umgesetzt: Keine Abholzung des Wäldchens im Innenovals, erhalt der Trainierbahnen und keinerlei Bebauung – das waren die entscheidenden Kriterien. Für neue Stallungen zwischen dem „Alten Gutshof“ und der Trainierbahn gab man grundsätzlich grünes Licht.</p>
<p>Dieser Frieden mündete in ein Vertrauen in das Rathaus, die Details nun festzuzurren und rechtzeitig vor dem Ablauf der Veränderungssperre – Februar 2018 – alles zum Beschluss vorzulegen. Doch was die Verwaltung im Oktober 2017 als Kompromiss zwischen Eigentümer und Gemeinde vorlegte, widersprach in einem Ansatz grundsätzlich allen Vorstellungen: Das Innenoval sollte nun lediglich „Grünfläche Reitsport“ sein. Dieser Fachterminus bedeutet nichts anderes, als dass Abholzung und Bebauung möglich werden.</p>
<h4>Erneute Zuspitzung</h4>
<p>Die Gemeindevertretung korrigierte diesen Schritt, beschloss die Bebauung auszuschließen und die Fläche wie ursprünglich vorzusehen als „Waldfläche“ festzusetzen. Sehr zum Entsetzen des Rathauses, welches sich vollkommen überrascht gab und nun sämtliche Beschlüsse gefährdet sah. Dass es ausgerechnet an dieser Stelle zu Schnappatmungen kam, ließ tief blicken.</p>
<p>Aber auch die Rennbahn GmbH nahm dies zum Anlass, die Situation weiter zuzuspitzen. In einer&nbsp;<a href="https://issuu.com/svenkindervater/docs/b10_rennbahn_hoppegarten_gop_traini" target="_blank">Stellungnahme vom Dezember</a>spricht sie erneut vom Ziel, „die Anlage als Trainingsstätte für Rennpferde in erster Linie zu nutzen.“ Alle Beschlüsse bezüglich des Innenovals und dem Bebauungsverbot wurden als „schwerwiegende Eingriffe in das Nutzungs- und Verfügungsrecht“ gewertet. „Die Waldfläche im Innenoval stellt ein Sichthindernis für den Trainingsbetrieb dar und konterkariert die Interessen des Eigentümers […] Bestände sollen entfernt werden“, heißt es seitens der Rennbahn GmbH. Selbst so ein Detail wie der Verzicht auf Dünger und Pflanzenschutzmittel wurden scharf kritisiert.</p>
<h4>Der Landschaftsschutz in Gefahr</h4>
<p>Die Trainierbahn steht derzeit unter Landschaftsschutz. Dieser Status kann seitens des Landkreises jederzeit aufgehoben werden. Wenn das eintrifft und die Gemeinde keinen Grünordnungsplan vorweisen kann, herrscht nur noch der allgemeine Flächennutzungsplan – und der schließt eine Bebauung nicht aus. Wohl, weil sich 2003 bei der Erstellung niemand vorstellen konnte, was heute mehr und mehr Realität zu werden scheint.</p>
<p>Nun kann man sagen, dass die Rennbahn GmbH die einstige „beste Trainingsanlage Europas“ doch sicher nicht zerstückeln oder zweckentfremden wollen würde. Aber was sagt sie selbst? Ihr gehört die Galopprennbahn, die Trainierbahn Bollensdorf und nun auch Neuenhagen. In Bollensdorf ist die massiv eingeschränkte Nutzung längst Alltag, Abholzungen hat es in Hülle und Fülle gegeben und viele einmalige Naturorte sind für immer zerstört. Aber die Wahrheit liegt in den Plänen zur Galopprennbahn.</p>
<h4>Es geht nur ums Geld</h4>
<p>Dort hat Herr Schöningh angekündigt, soll es&nbsp;<a href="https://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1618214/" target="_blank">zu Veränderungen kommen</a>. Der Pferdesport würde sich nicht selbst finanzieren können. Alternative Einnahmequellen (wie bspw. Festivals und Hotels) sollen gesucht werden. Für Neuenhagen stechen dabei vor allem zwei Details ins Auge: Es ist von altersgerechtem Wohnen zu lesen – und vom kleinteiligen Verkauf nicht benötigter Flächen. Der Clou: Der Landschaftsschutz solle aufgehoben werden. Die Anträge sind bereits gestellt.</p>
<p>So verpuffen alle Rufe von Vertrauen und dem Suchen nach Kompromissen. Neben allem Unken über welche Form von Pferdesport wir wohl nun zukünftig in Neuenhagen erleben werden und welche Auswirkungen das haben darf, soll und muss – es geht doch offenkundig um etwas ganz anderes. Das zeigt allein, an welcher Stelle der große Aufschrei zu erleben ist. Bei einer kleinteiligen Zerstückelung und Verkauf für neue Wohnhäuser gibt es dann keine Handhabe der Gemeinde mehr. Es wird dann gebaut.</p>
<h4>Ein lautes Schweigen</h4>
<p>Aber die Nettigkeiten aus der Stellungnahme sind selbst hier noch nicht zu Ende. Ganz zum Ende knöpft sich die Rennbahn GmbH die Gemeindeverwaltung vor. Man solle doch endlich mal die Preise benennen, was die Nutzung der Außenbahn angeht und zusätzlich eine Kostenübernahmeerklärung für den Neubau der Sandbahn auf der jetzigen dritten Grasbahn. Denn die dauerhafte Nutzung der Bürger, welche ursprünglich als großer Kompromiss angekündigt wurde und die mehrere Kilometer Umbaumaßnahmen bedeutet, soll vom Steuerzahler bezahlt werden und das doppelt.</p>
<p>Auf den Deal mit der Begehbarkeit der äußersten Bahn ließ sich die Rennbahn GmbH wohl nur aus einem Grund ein: Damit ließe sich schlichtweg Geld machen. Alternative Einnahmequellen für das Kerngeschäft. Die Rennbahn hatte nie vor, ernsthaft zu verhandeln. Sie sieht sich im Recht und kennt ihre Mittel und Wege. Mit schönen Worten wurde es versucht, nun soll der harte Ton bestimmen – oder lautes Schweigen.</p>
<p>Auf einer Sitzung des Umweltausschusses im Januar war ein Vertreter der Rennbahn GmbH anwesend. Auf den mehrfachen Wunsch, sich zu den Zielen zu äußern gab es keinerlei Reaktion. Man lässt die Gemeinde ganz bewusst im Unklaren. Man spielt auf Zeit – und darauf, dass sich die Gemeinde gegenseitig mit Vorwürfen lahmlegt.</p>
<h4>Schluss jetzt!</h4>
<p>Schlimm genug, dass sich aufgrund der&nbsp;<a href="https://team-kindervater.de/pferdesport/" target="_blank">Festivalisierung der Galopprennbahn</a>, der Profitgier eines einzelnen Mannes, Nachbarn in der ganzen Region streiten. Nun soll dies auch auf die Gemeindevertretung übertragen werden. Herr Schöningh widmet die Galopprennbahn um, zerstört das Biotop der Trainierbahn Bollensdorf und knöpft sich mit seinen geübten Methoden nun die Trainierbahn Neuenhagen vor. Damit muss Schluss sein! Herr Schöningh gehört nicht in unsere Region, seine Ziele haben mit denen der Region nichts gemein. Seine Methoden sind abzulehnen.</p>
<p>Die Verwaltung hat nun angekündigt, den Grünordnungsplan nicht vor dem Sommer bearbeitet zu bekommen. Im Denkmalschutz fallen Mitarbeiter lange aus, die Verhandlungen mit der Rennbahn GmbH stocken, die Rechtslage wird immer unklarer. Die Mitglieder des Umweltausschusses haben nun entschieden, hier gänzlich neue Wege zu gehen. Ein Neustart muss her. Wir sollten diesen nutzen und zusammenstehen.</p>
<h4>Vorschlag zum Neustart</h4>
<p>Der Vorschlag seitens der Gemeindevertreter ist, aus den einzelnen Plänen zum Alter Gutshof, dem Neubau von Stallungen und der Trainierbahn einen einzigen, großen Bebauungsplan zu machen. Ein anwesende Planer signalisierte bereits, dass dies möglich ist. Was frickelig klingt, ist doch sehr einfach: Ein Grünordnungsplan ist nett, kann im Zweifel beklagt werden und verpuffen – ein Bebauungsplan hat jedweden notwendigen Wumms. Er ist das mächtigste Planungsinstrument und der Landkreis oder andere Entscheidungsträger sind außen vor. Die Gemeinde hätte alles in der Hand.</p>
<p>In diesem Bebauungsplan soll festgelegt werden, dass sich am derzeitigen Zustand der Trainierbahn nichts ändert. Würden wir das nur auf die Trainierbahn anwenden, würden wir wegen einer „Verhinderungsplanung“ verklagt – ein Bebauungsplan muss tatsächlich auch was bauen wollen. Mit dem gemeinsamen Plan aus Alten Gutshof und den neuen Stallungen erfüllen wir diese Bedingung.</p>
<h4>Radikaler Testlauf</h4>
<p>Es ist aber auch ein Lackmus-Test für die Rennbahn GmbH. Wenn es ihr wirklich um den Rennsport geht, kann sie gegen die Pläne nichts haben. Alles andere würde tief blicken lassen. Herr Schöningh ist ein Radikaler. Er will der Galopprennbahn einen radikalen Strukturwandel aufbrummen, er will der Region einen radikalen Charakterwandel aufpfropfen. Und er nimmt billigend in Kauf, dass sich die Menschen über Vor- und Nachteile im Streit zerlegen.</p>
<p>Auf diese radikalen Schritte braucht es entsprechende Gegenmaßnahmen. Schöningh ist nicht unsere Zukunft. Die Trainierbahn gehört in das Eigentum der Gemeinde überführt und es wird Zeit, ihm das immer mehr bewusst zu machen. Er muss begreifen, dass es in seinem Interesse ist, sich viel Stress und Protest zu ersparen und schlichtweg die Finger von unserem grünen Herzen zu lassen.</p>
<p>Sind wir als Neuenhagen wehrhaft? Sind 5000 Unterschriften es uns wert, zusammenzustehen und zu kämpfen? Schaffen wir es, die Interessen des Kapitals abzuwenden? Ich glaube an Neuenhagen, ich glaube an uns. Wir können das Schaffen. Wenn wir jetzt den Neustart auslösen und zusammenstehen.<br /> <br /> <br /> <em>Dieser Artikel erschien ursprünglich auf der Seite des Team Kindervaters.</em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 07 Sep 2017 12:38:00 +0200</pubDate>
                        <title>Grüne Sinnfragen in Neuenhagen</title>
                        <link>https://www.dielinke-neuenhagen.de/nc/neuenhagen/themen/detail-thema-nhg/news/gruene-sinnfragen-in-neuenhagen/</link>
                        <description>Dr. Anton Hofreiter, Vorsitzender der Bundestagsfraktion der GRÜNEN, besuchte am vergangenen Wochenende Neuenhagen. Um Landwirtschaft sollte es gehen, zunächst im Bürgerhaus Neuenhagen, anschließend im entstehenden Naturschutzcamp Neuenhagen.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Dr. Anton Hofreiter, Vorsitzender der Bundestagsfraktion der GRÜNEN, besuchte am vergangenen Wochenende Neuenhagen. Um Landwirtschaft sollte es gehen, zunächst im Bürgerhaus Neuenhagen, anschließend im entstehenden Naturschutzcamp Neuenhagen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es ist Wahlkampf auch in der Mark und da reist man schon mal quer durch die Republik. Im Neuenhagener Bürgerhaus war Toni – wir waren im Anschluss recht schnell beim Du – zunächst etwas kühl. Er berichtete über seine Erfahrungen des Raubbaus in Lateinamerika, las ein paar Zeilen aus seinem Buch über Deutschland vor und stellte sich anschließend den Fragen – in der Form hat er das sicher viele dutzende Male schon hinter sich und bestimmt auch vor sich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein bisschen wirkte er, wie einst Herbert Grönemeyer in der Wuhlheide. Damals hatte er erst gar keine Lust, spulte sein Programm runter, sichtlich erschöpft von der langen Tour – nur um dann bei den Zugaben aufzuweichen. Toni erging es ähnlich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>So richtig warm wurde er erst, als es bei den Fragen auch mal zu anderen Themen kam. Sehr Aufmerksam wurden Saal und Gast, als es um die energieautarke Kommune ging. Neben einigen privatem Engagement könnte Neuenhagen es tatsächlich auf mittlere Sicht schaffen, den Strom selbst zu erzeugen und auf fremden Strom gänzlich zu verzichten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich frage mich dies tatsächlich schon länger. Einige Kommunen etwa in Bayern haben diesen Sprung in der Tat bereits geschafft. Das wäre eine echte Perspektive, ganz konkreter Beitrag zur Schonung von Ressourcen. Toni zählte drei konkrete Schritte auf: 1. Ein Gutachten zum Flächenpotential. 2. Leute staunen lassen, was möglich ist. 3. Machen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das überzeugte. Erst Recht, als ein Bürger aus Rehfelde aufstand und darüber berichtete, dass dies dort schon angegangen wird. Sicherlich etwas, auf das Neuenhagen aufbauen kann, der Kontakt ist hergestellt. Im gleichen Atemzug erwähnte er auch, dass es sich die Stadt München geleistet hat, umfangreich in die Ländereien im Umland zu investieren und so das Wasser nachhaltig sauber zu halten. Die verstaatlichten Landwirtschaftsflächen wurden an Bauern mit hohen Umweltauflagen verpachtet und so erreicht man bis heute ein deutlich saubereres Grundwasser.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bei alledem beschlich mich aber eine Frage: Wie soll dieser Mensch es aushalten, jede Woche am Kabinettstisch mit Ursula von der Leyen, Wolfgang Schäuble oder auch Thomas de Maizière zu sitzen. Ich habe ihn das auch direkt gefragt. Seine Antwort war eindeutig: „Ja null komma null! Wir müssen dafür sorgen, dass es endlich für Rot-Rot-Grün reicht! Wir müssen das hinbekommen!“ Seine Offenheit rührte sicherlich daher, dass ich ihn das erst im Anschluss gefragt hatte. Da waren wir schon gemeinsam auf dem Weg aus dem Bürgerhaus zum Naturschutzcamp.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Doch mit Göhring-Eckhardt, Özdemir und Kretschmann zieht es die Grünen immer stärker ins konservative Lager. Fast schon so, als würden die rebellischen Kinder mit dem Alter gesetzter werden und sich ihren bürgerlichen Wurzeln wieder nähern. Umweltschutz und konservative Werte beißen sich ja nicht. Heraus kommt ein bisschen Elektroauto mit Verbrennungsmotor und Software-Update.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hofreiter steht sicher für eine alternative Richtung. Aber wohin wollen die GRÜNEN? Man nimmt ihnen sehr ab, dass sie ihre Wurzeln tief in der ökologischen Bewegung haben. Aber gestern noch wurde ihnen vorgeworfen, nicht realistisch und pragmatisch zu sein. Heute hält man ihnen politische Beliebigkeit vor. Egal, wie sie es machen, die Kritik reißt nicht ab.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das ist aus meiner Sicht sehr schade, schade für die vielen ehrlichen GRÜNEN, die sich &nbsp;gegen Dieselskandale und Lohndumping engagieren und sich möglicherweise nach dem 24.Septmeber mit Dobrint und Lindner am Kabinettstisch wiederfinden. Ich habe den Eindruck, das Toni Hofreiter dieser Perspektive wenig abgewinnen kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die GRÜNEN werden sich entscheiden müssen und es wird ihnen wehtun. Das war auch auf der Veranstaltung spürbar. Eine Bürgerin, die sich als Bürgerbewegte zur Wendezeit beschrieb und nun schon seit acht Jahren Mitglied der GRÜNEN ist, stellte fest, dass sie in diesen Jahren aber weniger erreicht hat, als damals in wenigen Monaten Bürgerbewegung. Wo sei das „Bündnis 90“ hin und was wollen die GRÜNEN tun, um mehr auch wieder als Bewegung zu wirken? Diese offene Sinnfrage der GRÜNEN machte auch in Neuenhagen keinen Bogen um Toni Hofreiter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>So gut wir miteinander klarkamen und so viele Gemeinsamkeiten ich mit ihm sehe, so sehr wünschte ich mir, seine Partei würde sich endlich entscheiden. Ja, wir brauchen endlich eine linke Mehrheit in diesem Land. Sie darf gerne einen deutlichen GRÜNEN Anstrich haben. Schließlich haben wir nur diesen einen Planeten. Aber bis dahin sollte der Wähler auch wissen, ob er nicht doch am Tag nach der Wahl mit dem immergleichen neoliberalen Müll aufwacht. Egal, ob der dann wenigsten Bio-Müll ist.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 09 Jun 2017 20:44:00 +0200</pubDate>
                        <title>#Jahresplanung 2017: Einzelhandelsentwicklung Carl-Schmäcke-Straße</title>
                        <link>https://www.dielinke-neuenhagen.de/nc/neuenhagen/themen/detail-thema-nhg/news/jahresplanung-2017-einzelhandelsentwicklung-carl-schmaecke-strasse/</link>
                        <description>Schon fast in Vergessenheit geraten sind die Pläne, die Fläche vor der Autobahnbrücke entlang des Gruschewegs als Einzelhandel zu entwickeln. Einig waren sich alle Akteure, den Aldi dorthin, näher an das neue Wohngebiet zu rücken. Ob mit dem Edeka auch ein Vollsortimenter folgen soll, wird derzeit geprüft. </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Schon fast in Vergessenheit geraten sind die Pläne, die Fläche vor der Autobahnbrücke entlang des Gruschewegs als Einzelhandel zu entwickeln. Einig waren sich alle Akteure, den Aldi dorthin, näher an das neue Wohngebiet zu rücken. Ob mit dem Edeka auch ein Vollsortimenter folgen soll, der dann aber gleichzeitig nicht das Zentrum schwächt, wird derzeit geprüft. Ein Problem scheint aber auch die personelle Situation der Verwaltung zu sein: Man habe derzeit nicht genügend freie Spitzen für dieses Thema, hieß es zuletzt aus dem Rathaus.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 07 Jun 2017 20:39:00 +0200</pubDate>
                        <title>#Jahresplanung 2017: Wohngebiet Am Holländer</title>
                        <link>https://www.dielinke-neuenhagen.de/nc/neuenhagen/themen/detail-thema-nhg/news/jahresplanung-2017-wohngebiet-am-hollaender/</link>
                        <description>Seit einigen Jahren wird nun schon über ein neues Wohngebiet entlang des südlichen Ausgangs der Niederheidenstraße gesprochen, dem nach einer alten Mühle genannten Gebiet „Am Holländer“. Eine sehr feste Lehmschicht machte das Vorhaben sehr komplex. </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Seit einigen Jahren wird nun schon über ein neues Wohngebiet entlang des südlichen Ausgangs der Niederheidenstraße gesprochen, dem nach einer alten Mühle genannten Gebiet „Am Holländer“. Eine sehr feste Lehmschicht, die an mancher Stelle bereits nach wenigen Zentimetern zum Vorschein tritt und somit eine enorme Gefahr des Schichtenwassers mit sich bringt – und somit volllaufende Keller – machte das Vorhaben sehr komplex. Nach vielen Gespräche und Vor-Ort-Terminen konnten die allermeisten Bedenken dank guter Lösungen nun ausgeräumt werden. Mittlerweile ist der städtebauliche Vertrag unterschrieben und der Bebauungsplan hat seine Gültigkeit erlangt. Nun stehen lediglich die einzelnen Baugenehmigungen aus, welche jeweils aufzeigen müssen, dass jedwedes Regenwasser auch auf dem Grundstück verbleibt und keine Gefahr für die umliegenden Anwohner aufgrund einer zu hohen Versiegelung bedeutet.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 13 May 2016 12:40:00 +0200</pubDate>
                        <title>Straßenbaumlaubentsorgung – hier scheiden sich die Geister</title>
                        <link>https://www.dielinke-neuenhagen.de/nc/neuenhagen/themen/detail-thema-nhg/news/strassenbaumlaubentsorgung-hier-scheiden-sich-die-geister/</link>
                        <description>Während die Welt dieser Tage den 400. Todestag von William Shakespeare begeht, bewegt es die NeuenhagenerInnen ähnlich, wie einst den berühmten Hamlet: Laubsäcke oder keine Laubsäcke - Das ist hier die Frage!</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Während die Welt dieser Tage den 400. Todestag von William Shakespeare begeht, bewegt es die NeuenhagenerInnen ähnlich, wie einst den berühmten Hamlet: Laubsäcke oder keine Laubsäcke - Das ist hier die Frage! Das soll nicht albern klingen. Kaum eine Debatte wird so emotional geführt und keine teilt die Meinungen, wie die um das Laub. Alle wissen, wie es nicht (weiter) gehen soll. Doch was sind die Alternativen?</strong><br /> <br /> Zur GVT am 14.04.2016 stand mit der Vorlage 013/2016 die Beauftragung der Gemeindeverwaltung zur europaweiten öffentlichen Ausschreibung zur Straßenreinigung und Straßenbaumlaubentsorgung auf der Tagesordnung. Der bisherige Vertrag endet am 31.12.2016. Wie schon vorab in den Ausschüssen wurde auch in der GVT kontrovers über die Ausschreibungskriterien diskutiert.</p>
<p>Alle Gemeindevertreter und die Verwaltung waren sich über die Einführung einer neuen Reinigungsklasse III für Straßen mit geringem Verschmutzungsgrad und Reinigungsbedürfnis einig.</p>
<p>Zum zweiten Teil der Vorlage, der Straßenbaumlaubentsorgung über Plastiksäcke oder, wie bisher, mit Laubsaugern, gingen die Meinungen weit auseinander. Es gibt Befürworter, aber auch Ablehner der Entsorgung mit Laubsäcken, denn sie hat Vor- und Nachteile.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>VORTEILE...</strong></p>
<p>sind in diesem Fall ein stabiler Tourenplan, Planbarkeit der Abholung für den Bürger, Einsparung von Kraftstoff und Verringerung der Abgasbelastung. Bei 4 – 7 Kehrmaschinen, 8 Stunden an 6 Tagen die Woche ist diese nicht zu unterschätzen. Ebenso wie die Geräuschbelästigung beim direkten Aufsaugvorgang. Die Säcke und das Laub werden maschinell sauber getrennt, das Laub wird kompostiert und das Sackmaterial wird aufgearbeitet und wiederverwertet. Die Laubentsorgung ist unabhängig von einem vorzeitigen Wintereinbruch. Die Säcke werden unentgeltlich von der Verwaltung zur Verfügung gestellt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>NACHTEILE...</strong></p>
<p>sind die Lagerung der Säcke bis zum Abholungstermin. Da die Entsorgung nach Säcken berechnet wird, ist die Abrechnung aufgrund unterschiedlicher Füllmengen nicht in jedem Fall korrekt durchzuführen. Es wird befürchtet, dass die Säcke auch mit Laub aus Privatgärten gefüllt werden. Ein Argument war die höhere Belastung älterer Einwohner durch das Befüllen der Säcke. Das größte Problem ist allerdings das Recycling der Plastiksäcke. Diese müssten vor der Weiterverarbeitung gereinigt werden, was wiederrum Ressourcen wie Wasser und Strom verbrauchen würde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Aktuell viele Probleme</strong></p>
<p>Einige der Saugfahrzeuge fielen in der letzten Laubperiode aus technischen Gründen aus. Dadurch kam der Abholungszyklus immer mehr ins Stocken. Außerdem fällt Laub nicht in der Woche X und danach nicht mehr, sondern es dauert lange, bis es von den Bäumen ist. Das nach der Entsorgung gefallene Laub blieb in der Vergangenheit auch mal bis zum Frühjahr liegen, so dass braune Flecken anstatt des Straßengrüns im Folgejahr zu sehen waren. Die Hauptstraßen wurden schon mal nachgeräumt, aber die Nebenstraßen blieben grundsätzlich auf ihrem Straßenlaub sitzen und entsorgten dieses dann privat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Bürgerbeteiligung gefordert</strong></p>
<p>Die Fraktion DIE LINKE favorisiert ein Probejahr der Variante Sackabholung und danach eine Neubewertung der Situation. Auf der vergangenen GVT-Sitzung schlug unserer Fraktionsvorsitzender Sven Kindervater eine Befragung aller Bürger auf Grundlage unserer Einwohnerbeteiligungssatzung vor. Man entschied sich dann aber doch zunächst nur dafür, den 1. Teil der Vorlage – Straßenreinigung – zu beschließen und den 2. Teil – Laubentsorgung – zurückzustellen und in die Ausschüsse zurückzugeben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Dieser Artikel erschien in unserer&nbsp;aktuellen Ausgabe der Ansichten-Aussichten.</em></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 07 Sep 2015 15:40:00 +0200</pubDate>
                        <title>Trainierbahn Neuenhagen: Genau hinhören + 3 Kommentare</title>
                        <link>https://www.dielinke-neuenhagen.de/nc/neuenhagen/themen/detail-thema-nhg/news/trainierbahn-neuenhagen-genau-hinhoeren-3-kommentare/</link>
                        <description>Pünktlich und geschickt platziert kurz vor weiteren Beratungen mit Neuenhagener Gemeindevertretern und der Verwaltung hat sich Schöningh zu einem der seltenen Interviews hinreißen lassen. Neben den gewohnten blumigen Worten wurde er an drei Stellen besonders vielsagend. Eine Replik von Sven Kindervater.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Pünktlich und geschickt platziert kurz vor weiteren Beratungen mit Neuenhagener Gemeindevertretern und der Verwaltung hat sich Schöningh zu einem der seltenen Interviews hinreißen lassen. Neben den gewohnten blumigen Worten wurde er an drei Stellen besonders vielsagend. Eine Replik von <em>Sven Kindervater</em>.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach meinem <a href="http://www.dielinke-neuenhagen.de/nc/service/gesamtverzeichnis/detail/browse/1/zurueck/gesamtverzeichnis/artikel/trainierbahn-wir-stehen-zu-unserem-wort-audio/" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" target="_blank">Artikel vom Juli</a> gab es nicht wenige, welche meinten, dieser wäre unnötig gewesen und Herrn Schöningh solle mehr Vertrauen geschenkt werden. Dabei schauen und hören wir einfach nur genau hin. Nachdem es in der heutigen Ausgabe der Märkischen-Oderzeitung ein Interview mit Herrn Schöningh gab, haben wir das auch heute wieder gemacht. An drei Stellen möchte ich daher unterstreichen, warum wir nach wie vor zu unserem Wort stehen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1. Aussage</strong></p>
<p><em>&quot;Wenn ich die Option nicht gezogen hätte, wäre das Gelände früher oder später für den Trainingsbetrieb verloren gewesen. Das konnte ich nicht übers Herz bringen. Ich möchte aus der Option zum Kauf der Bahn eine Option für den Rennsport machen.&quot;</em></p>
<p>Schon zu Beginn platziert Schöningh bewusst eine Falschaussage. Seit nun über einem Jahr arbeitet die Gemeinde an einem Grünordnungsplan für die Trainierbahn und das Miteinander des Pferdesports mit allen anderen Aktivitäten steht an oberster Stelle. Dieses ist seit nunmehr über 70 Jahren ohne einen privaten Eigentümer möglich und das wird auch noch weitere 70 Jahre ohne privaten Eigentümer möglich sein. Die Gemeinde nutzt dazu die ihr zur Verfügung stehenden Instrumente und das mit der Bevölkerung und dem Gemeinderat im Rücken. Zu behaupten, ohne Schöningh wäre alles verloren, schürt ein Heiliger-Samariter-Märchen, was dem von ihm erhofften Diskurs auf Basis von Fakten komplett widerspricht. Es ist ein Affront gegenüber denjenigen, welche sich für eine „<a href="https://www.facebook.com/trainierbahnfueralle" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" target="_blank">Trainierbahn für alle</a>“ in den vergangenen Monaten engagiert haben. Entweder weiß Schöningh es nicht besser oder er will es nicht besser wissen – in beiden Fällen wäre das einfach nur inakzeptabel.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>2. Aussage</strong></p>
<p><em>&quot;Oberste Priorität hat hier das Trainieren von Rennpferden unter professionellen Bedingungen. Das war schon in früher Vergangenheit so, als berühmte Ställe auf diesem Gelände trainieren ließen, Schlenderhan und Waldfried beispielsweise.&quot;</em></p>
<p>Neben der klaren Positionierung, dass es kein Miteinander, sondern eine klare Hackordnung zugunsten der Profipferde geben soll (was in Opposition zum Grünordnungsplan steht), bemüht Schöningh erneut das idealisierte Bild aus Tagen, wo hier noch Gutsherren die aktuelle Politik bestimmten. Doch diese sind längst vorbei und die kommen auch nicht mehr wieder. Die Gemeinde täte gut daran, sich nicht an denjenigen zu orientieren, die mit großen Scheinen und viel Versprechungen winken, sondern an jenen, die Neuenhagen und somit auch die Trainierbahn mit viel Engagement zu einem lebenswerten Ort machen. Ein Hinein-Fräsen vergangener Zeiten in den Ort, bloß weil sich damit Geld machen lässt, hat nichts mit Nachhaltigkeit zu tun.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>3. Aussage</strong></p>
<p><em>&quot;Ich finde es wichtig, dass es eine Interessendiskussion gibt, jedoch muss diese auf der Grundlage der &nbsp;eigentums- und planungsrechtlichen Fakten geführt werden. […] ich muss auch sagen, dass jeder Eigentümer das Recht hat, sein Eigentum so zu entwickeln, wie er es möchte und für richtig hält - natürlich immer im Rahmen der Gesetze.&quot;</em></p>
<p>Neben allen mündlichen Versprechungen, wird Schöningh hier besonders klar. Er fühlt sich letztlich nur an das gebunden, zu was er gesetzlich verpflichtet ist – ansonsten versteht er sich vollkommen als Eigentümer des Geländes, was er ja auf dem Papier auch ist. Selbst wenn er also Kompromisse wird eingehen müssen, sind bspw. Veränderungen bei Flora und Fauna nur bedingt davon geschützt. Auch wird sich noch zeigen, ab wann er den Rechtsweg eingehen wird, denn auch aus diesem Interview bestätigt sich die Aussage aus dem Gespräch mit ihm aus dem Frühjahr: Der Grünordnungsplan der Gemeinde und seine Pläne widersprechen sich an entscheidenden Stellen und Schöningh wird sich nur zu dem überreden lassen, zu was ihn Gesetze zwingen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Die Rennbahn Hoppegarten ist nicht mehr „unsere Rennbahn“, sondern sie ist das Privatobjekt von Herrn Schöninghs Firma. In dem ganzen Interview gab es viele Worte, wie die Trainierbahn Neuenhagen diesem Privatobjekt und dessen Gewinnsteigerung nützen kann. Zu Neuenhagen gab es nur eine grobe Aussicht für „Gewerbe, Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie“. Wäre da etwas dran, hätte man davon schon etwas bei der Trainierbahn Bollensdorf erleben müssen – was man nicht hat. Und auch ansonsten muss man sich fragen, ob ein paar Angestellte und Profisportler wirklich mehr in unsere Restaurants gehen, spürbar Touristen anziehen oder die Geschäfte vor Ort nutzen werden und nicht dort, wo sie wohnen.&nbsp;</p>
<p>Es wird vielmehr eine Mehrbelastung geben. Schon beim neuen Gruscheweg, wo wir bis zu 1000 neue EinwohnerInnen erwarten, sind sich alle einig, dass es eigentlich zu viel ist. Leider sind wir hier an Beschlüsse gebunden. Wir werden massiv in die Infrastruktur investieren müssen, sei es in weitere Bildungseinrichtungen, in Fahrradständer am Bahnhof oder in Erhalt und Pflege der neuen Straßen, um nur drei von vielen Folgekosten zu erwähnen.</p>
<p>Wir wollen weiterhin die Trainierbahn als offenen Bürgerpark für alle und nehmen davon auch nicht Abstand. Man mag Schöningh den einen oder anderen Kompromiss entlocken können und sicher ist der Spatz in der Hand zu bevorzugen. Aber am Ende bleibt: Die&nbsp;Pläne von Herrn Schöningh nützen nur ihm und sind nicht im Interesse der Neuenhagenerinnen und Neuenhagener. Mag sich manch einer in eine romantisierte Vergangenheit entführen lassen, wir stehen für die Politik von heute und für die, die jetzt hier leben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>KOMMENTARE</h5>
<p>W i r müssen mit ihm reden. Glaubt er wirklich er kann die Neuenhagener damit überzeugen? Ein Bürger sagte mir gestern: &quot;Das Ganze ist eine Beleidigung. Ich stehe fassungslos vor so viel Gesabber!&quot;<br /> <br /> <strong>I. Kortkamp</strong></p>
<hr />
<p><br /> Der Londoner Börsenbroker Schöningh expandiert und greift nach einer wertvollen Neuenhagener Immobilie. Unter historischem Aspekt hat sich dieses 170-Hektar-Areal unzweideutig als Bürgerpark konstituiert. Die Bevölkerung nutzt seit jeher das grüne Gelände mit Auencharakter in großer Zahl zu vielfältigen Sport- und Bildungszwecken. Demgemäß steht seiner selbstherrlichen Übernahme und zweifelhaften Verwertung durch den Investor eine breite Ablehnung der Bevölkerung entgegen. In der Realität bleibt der Investor eine fundierte Aussage zu seinen Vorhaben schuldig. Seine Worthülsen bleiben nebulös und nichtssagend. Vor einem Jahr wurde von der Gemeinde Neuenhagen der Grünordnungsplan als Satzung beschlossen. Er ist ein Planungsinstrument für das Gebiet. Zusätzlich wurde gegen unvorhergesehene Maßnahmen nach der Inbesitznahme eine Veränderungssperre verhängt. Wie gut, dass die Demokratie in Neuenhagen funktioniert.</p>
<p><strong>Leserbrief aus der Märkischen-Oderzeitung (11.09.)&nbsp;von Herrn M.&nbsp;Gebert.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p><br /> Ich kann allen Punkten nur zustimmen. Das Interview offenbart wieder einmal eine Hinhaltetaktik bar jedweder konkreter Planungsinhalte und somit Sicherheit für die Bevölkerung. Lediglich Schöninghs Auffassung von Transparenz und Demokratie lasen tief blicken und jeden, der das Wohl der Allgemeinheit vor die gewinnmaximierenden Bestrebungen Einzelner stellt, in Oppositionsstellung gehen. Ich möchte daher einen GOP, der ausschließlich die Interessen der Allgemeinheit vertritt. Das bedeutet Erhalt aller naturschutzrelevanten Flächen und aller Baumbestände. Freizeitreiterei mit enprsprechenden Gebäuden ist zu erhalten, denn die bringen tatsächlich Leben und etwas Wirtschaft in die Gemeinde. Diese sehe ich besonders durch den professionellen Rennsport bedroht, da hier wahrsch. Quarantäneabstände einzuhalten sind, die jeden Freizeitsport existenziell bedrohen würden. Auch ich bin überzeugt, dass die finanziellen Gewinnerwartungen der Befürworter des Trainierbahnprojekts völlig haltlos sind. Ein Kompromiss im GOP zugunsten Hr. Schöningh ist nicht erstrebenswert, denn das bedeutete ausschließlich ein Abrücken von den Interessen der Bevölkerung, denn was kann Hr. Schöningh als Gegenleistung bieten? Ein mehr als fragwürdiges Image als Pferderennstandort? Nein, danke.</p>
<p><strong>U. Wegener</strong></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Sat, 25 Jul 2015 14:38:00 +0200</pubDate>
                        <title>Trainierbahn: Wir stehen zu unserem Wort! (+audio)</title>
                        <link>https://www.dielinke-neuenhagen.de/nc/neuenhagen/themen/detail-thema-nhg/news/trainierbahn-wir-stehen-zu-unserem-wort-audio/</link>
                        <description>Die Katze ist aus dem Sack. Nach mehreren Monaten lichtet sich nun der Nebel um die Vorhaben der Rennbahn Hoppegarten GmbH &amp; Co. KG, rund um den einst in London aktiven Finanzinvestor Gerhard Schöningh, mit unserer Neuenhagener Trainierbahn. Nach vielen Gesprächen und Recherchen wird es nun Zeit, die Fakten zusammenzutragen.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Katze ist aus dem Sack. Nach mehreren Monaten lichtet sich nun der Nebel um die Vorhaben der Rennbahn Hoppegarten GmbH &amp; Co. KG, rund um den einst in London aktiven Finanzinvestor Gerhard Schöningh, mit unserer Neuenhagener Trainierbahn. Nach vielen Gesprächen und Recherchen wird es nun Zeit, die Fakten zusammenzutragen und die politischen Konsequenzen daraus zu ziehen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bis zu 400 Pferde will Schöningh in Neuenhagen ansiedeln, dazu spricht er von Stallungen und Wohnungen. Es soll dabei um professionelle Rennpferde gehen, die nicht nur viel Pflege brauchen, sondern auch eine Abschottung von anderen Pferden und natürlich anderen Menschen. Die entsprechenden Anlagen sollen möglichst nah am Trainingsgelände liegen. Wie praktisch, dass der Platz dafür direkt an der Trainierbahn miterworben werden soll.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Klare Aussagen gibt es mittlerweile auch darüber, dass dieses Volumen der europäische Markt aus Schöninghs Sicht gar nicht hergibt. Ginge es ihm nur um diesen, bräuchte er die Neuenhagener Trainierbahn nicht, denn er besitzt bereits eine in Bollensdorf, welche mit 120 Pferden kaum zu einem Drittel ausgelastet ist. Daher wird auch klar, warum er von einem Partner spricht. Sind hier finanzstarke Pferdeliebhaber aus dem arabischen Raum gemeint, welche er zu seinen Renntagen einlud? Wer wird hier am Ende die Spielregeln bestimmen, Schöningh oder die Scheichs?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein erfolgreiches Pferd kann über den Gewinn von Turnieren ein Vielfaches seines Kauf- und Pflegepreises wieder einspielen. Es ist ein Spekulationsobjekt wie viele andere, nur eben mit dem besonderen Charme einer tradierten Sportart. Viele der Turniere mit den großen Geldgewinnen finden in Europa statt und Pferde werden wie Formel-1-Boliden dafür um die ganze Welt gekarrt. Sie während der europäischen Saison auf dem Kontinent trainieren zu lassen, hat da einen besonderen Reiz – und spart vor allem viel Geld und Stress für das Investmentobjekt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Für Schöningh ist die Neuenhagener Trainierbahn ein Geschäftsmodell. Mit ihr will er seine Rennbahn stärken und vor allem durch finanzstarke Pferdeinvestoren dicke Gewinne einfahren. Die Interessen der Neuenhagener Bürgerinnen und Bürger sind Nebensache. Auf direkte Fragen antwortet er nicht. Er verweist vielmehr auf das Verfahren zum Grünordnungsplan (GOP). Und da wird es erst so richtig spannend.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im vergangenen Jahr kamen alle Interessengruppen der Trainierbahn im Bürgerhaus zu einer Diskussion zusammen – auch ein Vertreter der Rennbahn GmbH. In Folge dieses Dialogs wurde ein GOP erstellt, welcher ein gutes Miteinander im Fokus hatte. Jahre zuvor hatte man das schon auf Kreisebene versucht, aber der Landrat ließ Neuenhagen im Stich. Nach der ersten Auslegung kam es dann vor allem zu zwei größeren Einwänden, welche sich gegen die Pläne aussprachen: vom Denkmalschutz und von der Rennbahn GmbH. Beide spielten sich dabei recht auffällig die Bälle zu. Zum Ziel hatten beide: ein reines Trainingsgelände für den Profisport unter Ausschluss der Öffentlichkeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auf die direkte Frage, ob die Pläne der Rennbahn GmbH mit dem GOP vereinbar seien, gab Schöningh ein trockenes und eindeutiges „Nein“. Das heißt, selbst wenn sich die Gemeinde einen GOP gibt, ist damit zu rechnen, dass Schöningh alles tun wird, um ihn zu kippen. Schöningh sagt das eine und tut das andere.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jetzt kommt es auch für die Gemeindevertretung zum Schwur. Damit die Gemeinde auf Augenhöhe diskutieren kann, schlugen die GRÜNEN vor, am Bebauungsplan „Alter Gutshof“ weiterzuarbeiten und daher eine Veränderungssperre zu verhängen. Denn wenn Schöningh bauen will, dann hier und das möge doch bitte im Einklang mit den Interessen aller geschehen. Dem folgten neben den LINKEN nur noch SPD und FDP.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sehr bedauerlich ist es, dass die CDU-Fraktion sich gegen diese Maßnahme stellte. Für sie spricht beim Thema Trainierbahn derzeit offenbar nur Klaus Ahrens, der gerne sein Gewicht als ehemaliger Bürgermeister in die Waagschale wirft. Er wird dabei vor allem nicht müde, seine guten Kontakte zu Gerhard Schöningh zu betonen. Bis zur Absichtserklärung zum Kauf forderte er, dass die Gemeinde nicht das Gespräch mit Schöningh suchen solle. Bei der ersten Veränderungssperre, die dem GOP mehr Zeit zur Diskussion geben sollte, enthielt er sich, allerdings nicht ohne eine zehnminütige Gegenrede. Aktuell attackiert er mit Polemiken wie „übereilter Aktionismus“ jeden weiteren Vorschlag. Ist das wirklich die Meinung der CDU-Fraktion, wie unsere Neuenhagener Interessen zu wahren sind?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Allerdings geht es auch um etwas anderes. Viele in der Gemeindevertretung haben noch die Hoffnung, sich mit Schöningh einigen zu können. Hier sind Zweifel geboten. Daher haben GRÜNE und LINKE zusammen einen Dringlichkeitsantrag eingereicht, der dem Bürgermeister den Auftrag geben sollte, erste Gespräche mit der Eigentümerin &nbsp;BVVG (ehemalige Treuhandanstalt und derzeitige Besitzerin) zu suchen, um einen möglichen Rahmen für den Erwerb zu prüfen. Denn auch, wenn sie es offiziell nicht zugibt, intern wird bei der BVVG längst über die Sinnhaftigkeit eines Verkaufs an Schöningh diskutiert. Die Mehrheit der Gemeindevertretung mochte diese Dringlichkeit trotz des näher rückenden Verkaufs jedoch nicht erkennen und verwies den Antrag in die Ausschüsse und damit in die Sommerpause.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Was ist das vorläufige Fazit? Eine Mehrheit der Gemeindevertretung ist durchaus bereit, in den Konflikt mit Schöningh zu gehen – daher die Beschlüsse zum Grünordnungsplan und zu Veränderungen. Selbst kaufen möchte sie die Trainierbahn aber nicht. An dieser Stelle sind jedoch auch die 5000 UnterzeichnerInnen der Unterschriftenaktion für die Trainierbahn gefragt, sich in dieser Diskussion an ihre Gemeindevertreter zu wenden.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Warum wir die Trainierbahn für alle dringend brauchen, haben wir in den vergangenen Ausgaben unserer „Ansichten-Aussichten“ mehrfach verdeutlicht*. Niemand sollte sich am Ende anhören müssen, nicht alles versucht zu haben. Die mysteriöse Kündigung des Kinderbauernhofs „Kuhmuckel“ ist nur der Vorbote und wirft die Frage auf, ob mit Schöningh überhaupt ein Miteinander möglich ist.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die LINKE hat in ihrem Kommunalwahlprogramm für Neuenhagen gesagt, dass sie Initiativen zum Ankauf der Trainierbahn unterstützen wird. Wir stehen zu unserem Wort. Es ist Zeit zu handeln, genau jetzt. Die Interessen von Gerhard Schöningh sind nicht die Interessen Neuenhagens.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Dieser Beitrag erschien in der <a href="http://www.dielinke-neuenhagen.de/nc/service/gesamtverzeichnis/detail/zurueck/aktuelles-6/artikel/aa-2015-03/" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" target="_blank">aktuellen Ausgabe unserer &quot;Ansichten-Aussichten&quot;</a>.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*Die Artikel waren:<br /> „<a href="http://www.dielinke-neuenhagen.de/nc/service/gesamtverzeichnis/detail/zurueck/4-natur-energie-und-umwelt/artikel/neuenhagener-schatz-die-trainierbahn/" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" target="_blank">Neuenhagener Schatz: Die Trainierbahn</a>“ von Angela Kann.<br /> „<a href="http://www.dielinke-neuenhagen.de/nc/service/gesamtverzeichnis/detail/zurueck/4-natur-energie-und-umwelt/artikel/die-trainierbahn-nicht-kampflos-preisgeben/" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" target="_blank">Die Trainierbahn nicht kampflos preisgeben</a>“ Interview mit Irmgard Kortkamp.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 08 May 2015 19:07:00 +0200</pubDate>
                        <title>„Die Trainierbahn nicht kampflos preisgeben“</title>
                        <link>https://www.dielinke-neuenhagen.de/nc/neuenhagen/themen/detail-thema-nhg/news/die-trainierbahn-nicht-kampflos-preisgeben/</link>
                        <description>Ein Interview mit Irmgard Kortkamp von der Bürgerinitiative Greenpark</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein Interview mit Irmgard Kortkamp von der Bürgerinitiative Greenpark</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Wie haben Sie die Nachricht vom bevorstehenden Verkauf der Trainierbahn aufgenommen?</b></p>
<p>Herr Schöningh will sich meiner Meinung nach das Geschäft schon wegen der Entwicklung der Bodenpreise nicht entgehen lassen. Geht es wirklich um internationalen Pferdesport oder um ganz profane Grundstückspekulation oder um beides?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Aber es geht ihm doch nach eigenem Bekunden um die Entwicklung der Trainierbahn nach internationalen Standards und einen angemessenen Interessenausgleich?</b></p>
<p>Das sind widersprüchliche Aussagen. Einerseits hat der Gallopprennsport in Deutschland seinen Höhepunkt seit langem überschritten. Rennbahnen schließen, weil sie sich nicht mehr rechnen. Anderseits hat Herr Schöningh durch seine Einwände gegen den Neuenhagener Grünordnungsplan deutlich gemacht, dass er die Fläche nicht mit Freizeitsportlern, Spaziergängern und anderen Erholungsuchenden teilen will. &nbsp;Das bedeutet: Priorität hätte der Schutz seiner teuren Pferde, nicht die Interessen der Einwohner. Und viel Grün müsste weg. Verkauf an Schöningh heißt Abholzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>5000 Bürger haben den Aufruf zum Erhalt der Trainierbahn als Erholungsfläche unterschrieben, wie soll es nun weitergehen?</b></p>
<p>Wir können froh sein, &nbsp;diese Anstrengung &nbsp;gemeinsam geschafft zu haben. Jetzt müssen wir zunächst einmal alle juristischen Maßnahmen ergreifen, um den Flächennutzungsplan der Gemeinde, der die Trainierbahn als Erholungsfläche ausweist, auch durchzusetzen. Das Rathaus ist hier in der Pflicht. &nbsp;Auch der Treuhandnachfolger BVVG muss das bei einem Kaufvertrag zur Kenntnis nehmen.&nbsp;</p>
<p>Politisch geht es um eine einfache Botschaft: Wir lassen uns von einem Investor nicht aus unserem Erholungsgebiet vertreiben. Menschen sind hier wichtiger als Pferde. Und wir sollten uns weitere Verbündete suchen. Das betrifft z.B. die Landesebene. Denn Brandenburg wirbt &nbsp;mit der Trainierbahn als touristische Attraktion, als Wandergebiet. Damit wäre es dann vorbei. Und es geht natürlich um die vielen Berliner und anderen Besucher aus den Nachbargemeinden, die die Trainierbahn zahlreich besuchen. &nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Sie stellen auch einen Kauf der Trainierbahn durch die Gemeinde zu Debatte?&nbsp;</b></p>
<p>Die Trainierbahn war mal Volkseigentum, also sie gehört eigentlich uns. Jetzt müssen wir uns aber zu einem dubiosen Privatisierungsvorhaben verhalten. Wir können über das Planungsrecht und über Bürgerproteste &nbsp;einen &nbsp;Dauerkonflikt &nbsp;mit Herrn Schöningh führen. Oder wir können 172 Hektar Naherholungsgebiet für unsere Gemeinde erwerben und für die nachfolgende Generationen erhalten. Weitsichtige Kommunalpolitik wäre somit die Antwort auf die bornierte Privatisierungspolitik der Treuhand.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Frau Kortkamp, danke, dass Sie sich die Zeit genommen haben. Ich wünsche Ihnen und uns allen viel Erfolg!</b></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Interview: Marian Krüger</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 18 Mar 2015 18:47:00 +0100</pubDate>
                        <title>Neuenhagener Schatz: Die Trainierbahn</title>
                        <link>https://www.dielinke-neuenhagen.de/nc/neuenhagen/themen/detail-thema-nhg/news/neuenhagener-schatz-die-trainierbahn/</link>
                        <description>Über 250 Neuenhagener kamen kurz vor der letzten Gemeindevertretung am Rathaus zusammen, um dieser mit einer Kundgebung den Rücken zu stärken. In der Sitzung sollte ein Erlass über eine Veränderungssperre für die Trainierbahn beschlossen werden, was aus zwei Gründen nötig wurde.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Über 250 Neuenhagener kamen kurz vor der letzten Gemeindevertretung am Rathaus zusammen, um dieser mit einer Kundgebung den Rücken zu stärken. In der Sitzung sollte ein Erlass über eine Veränderungssperre für die Trainierbahn beschlossen werden, was aus zwei Gründen nötig wurde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zum einen läuft Ende März die Vorkaufsoption für den Eigner der Galopprennbahn Hoppegarten, Herrn Schöning, auf das Gelände der Trainierbahn Neuenhagen ab. Er erklärte, seine Entscheidung am 1. April der Gemeinde mitzuteilen, ob er seine Kaufoption wahrnimmt. Zum anderen ist bis zu diesem Termin der Beschluss eines Grünordnungsplanes, welcher eigentlich besser geeignet wäre, &nbsp;durch die Gemeindevertretung nicht mehr zu schaffen. Um ein Zeitfenster zu haben, diesen auszuarbeiten und zu beschließen, kam es nun zunächst zu einer Veränderungssperre, welche dann auch einstimmig beschlossen wurde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Was hat Herr Schöning mit der Trainierbahn vor, wenn er sie kauft?</p>
<p>Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung wurde von ihm vorgebracht, dass Eingriffe als Vorbereitung für den professionellen Trainingsbetrieb vorgesehen sind, die den Zielstellungen des Grünordnungsplanes der Gemeinde deutlich entgegenstehen. Er sieht vor, die Waldflächen im Innenoval zu entfernen, Untergrundsanierung und Verbreiterung der Sandbahnen durchzuführen, den Umbau der inneren Grasbahn in eine Sandbahn und eine Entfernung der Feldgehölze, also der jahrzehntealten Weißdornbüsche zwischen den Bahnen vorzunehmen. Weiterhin möchte er Stallbauten und neue Betriebsstätten errichten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die derzeitige Eignerin, die BVVG (Treuhand), und Herr Schöning berufen sich darauf, dass die Trainierbahn eine denkmalgeschützte Betriebsstätte für Pferdesport sei und als solche auch wieder genutzt werden solle und spielen sich dabei die Bälle mit der Denkmalschutzbehörde zu. Allerdings stehen dem 70 Jahre gelebte Praxis gegenüber, in denen das Gelände für die Naherholung genutzt wurde. Sich also auf ein „Denkmal“ zu berufen und es als Grundlage für die Zerstörung von Natur herhalten zu lassen, ist mehr als zweifelhaft. Neuenhagen hätte dann weniger Grünflächen als das benachbarte Hellersdorf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und niemand sollte bei aller Liebe zum Pferd übersehen, dass nach Schönings Vorstellung auch das Freizeitreiten kaum bis gar nicht mehr wird stattfinden können. Dazu kommen: kein Joggen, kein Nordic-Walking, keine Spaziergänge mit oder ohne Hund, kein Aufenthalt und Spielen von Kindern z. B. aus dem Waldkindergarten, keine Kräuterwanderungen, keine Vogelwanderungen usw. Die Neuenhagener können sich dann an ihrem Denkmal von außen „erfreuen“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Was passiert, wenn Herr Schöning seine Option nicht wahrnimmt?&nbsp;</p>
<p>In diesem Falle wird die BVVG die Flächen zum Verkauf ausschreiben. Bei den jetzigen Bodenpreisen in Brandenburg und bei der Preispolitik der Treuhand ist zu befürchten, dass Kaufinteressenten, die eine Nutzung für alle Interessengruppen befürworten und unterstützen, wahrscheinlich nicht die finanziellen Mittel für den Kauf der Trainierbahn aufbringen können. Es ist hier also das Land Brandenburg gefragt. Diese kaufte dem Bund einst viele Seen für symbolisch einen Euro ab. Warum sollte das nicht auch in Neuenhagen gehen?</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 16 Jan 2015 18:20:00 +0100</pubDate>
                        <title>Görke will sich für Trainierbahn einsetzen</title>
                        <link>https://www.dielinke-neuenhagen.de/nc/neuenhagen/themen/detail-thema-nhg/news/goerke-will-sich-fuer-trainierbahn-einsetzen/</link>
                        <description>Als Brandenburgs Finanzminister Christian Görke am vergangenen Donnerstag in Neuenhagen gastierte, ließen es sich Neuenhagener nicht nehmen, eines unserer größten Sorgen dieser Tage an ihn heranzutragen: Den Verkauf unserer Trainierbahn an private Investoren.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Als Brandenburgs Finanzminister Christian Görke am vergangenen Donnerstag in Neuenhagen gastierte, da ihn seine örtlichen Genossen zu einer Diskussionsrunde zu den Kommunalfinanzen eingeladen hatten, ließen es sich Sven Kindervater und Helmuth May nicht nehmen, im Anschluss an die Debatte eines unserer größten Sorgen dieser Tage an ihn heranzutragen: Den Verkauf unserer Trainierbahn an private Investoren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Damit der Herr Minister auch weiß, welchen Schatz es hier für die Öffentlichkeit zu bewahren gilt, überreichten die beiden ihm ein Bild der Trainierbahn und erklärten die Situation.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Görke berichtete daraufhin über seine Bemühungen, sich mit der BVVG, , welche derzeit auch noch Eigentümer der Trainierbahn ist, auch schon in anderen Fragen auseinanderzusetzen. Er könne gut verstehen, worum es in Neuenhagen geht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Er kam zu dem Schluss: „Ich kann nicht versprechen, dass es klappt, aber ich kann versprechen, dass ich sie unterstütze!“ Daran werden wir ihn gerne erinnern.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Sun, 23 Feb 2014 20:59:00 +0100</pubDate>
                        <title>Für ein Neuenhagen des Miteinanders.</title>
                        <link>https://www.dielinke-neuenhagen.de/nc/neuenhagen/themen/detail-thema-nhg/news/fuer-ein-neuenhagen-des-miteinanders/</link>
                        <description>Am vergangenen Freitag beschloss DIE LINKE Neuenhagen bei Berlin ihr Wahlprogramm und wählte auch ihre Kandidatinnen und Kandidaten. Der Fraktionsvorsitzende und nun auch Spitzenkandidat, Sven Kindervater, unterstrich dabei in einem Redebeitrag, worauf sich DIE LINKE in ihrem Programm bezieht und mit welchem Grundverständnis sie die Politik im Ort auch künftig mitgestalten will. Hier nun ein Auszug.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>Am vergangenen Freitag beschloss DIE LINKE Neuenhagen bei Berlin ihr Wahlprogramm und wählte auch ihre Kandidatinnen und Kandidaten. Der Fraktionsvorsitzende und nun auch Spitzenkandidat Sven Kindervater unterstrich dabei in einem Redebeitrag, worauf sich DIE LINKE in ihrem Programm bezieht und mit welchem Grundverständnis sie die Politik im Ort auch künftig mitgestalten will. Hier nun ein Auszug.</b><br /><br />Neuenhagen bei Berlin ist eine lebens- und eine liebenswerte Gemeinde. Das und nichts anderes ist das Produkt jahrzehntelanger, kontinuierlicher und intensiver Kommunalpolitik. In Neuenhagen hat man nicht die Hände verschränkt, hier wurde gestaltet. Und daran haben wir, haben die PDS, DIE LINKE.PDS und DIE LINKE ihren gehörigen Anteil.<br /><br />Die Neuenhagener Kommunalpolitik ist gekennzeichnet durch das gemeinsame Handeln. Wir haben Bewehrtes verbessert, Neues gewagt und Fehler ausgebessert. Wir haben nach vorne geschaut und uns dabei von Erfahrungen leiten lassen. Und wir haben uns bei allerlei Prognosen immer von Vernunft und nicht von Sorge leiten lassen. Die Entwicklung Neuenhagens ist von Sachverstand gezeichnet und Ergebnis gereifter Kontinuität. Das war und ist immer Grundlage unserer Fraktionen gewesen. Und das wird sie auch weiterhin sein.<br /><br />Die Fraktion DIE LINKE in der Gemeindevertretung Neuenhagen bei Berlin stützt sich auf ein Grundverständnis, welches uns fortan auch nicht mehr loslassen wird: Das Prinzip des Miteinanders. Ob innerhalb der Fraktion oder im Dialog mit Bürgerinnen und Bürger – dieses Miteinander, geprägt durch Vertrauen, Respekt und der gegenseitigen Unterstützung, hat uns die nötige Kraft gegeben, eine starke Kraft in Neuenhagen zu sein. Auch half uns das Verständnis der offenen Fraktion: Bei unseren Entscheidungen konnte jeder mitwirken, egal ob Mitglieder aus Bürgervereinen oder Neueinsteiger. Wer wollte, bekam unsere Gehör und auch unsere Unterstützung. <br /><br />Ich trete nun für DIE LINKE Neuenhagen bei Berlin als Spitzenkandidat zur Kommunalwahl an. Ich möchte dabei meine Erfahrungen einbringen, sowohl aus meinen politischen Tätigkeiten, als auch aus der Teamarbeit in der Jugend. Beides verbindend, möchte ich so unser Verständnis für ein Neuenhagen des Miteinanders fortsetzen. Wie schon beim Skatepark, dem Jugendclub Blaupause oder der Eisenbahnstraße möchte ich meine ganze Kraft diesem Ziel widmen.<br /><br />Zunächst stehen wir aber vor einer Herausforderung und Chance zu gleich: Zwölf unserer Kandidatinnen und Kandidaten treten das erste Mal für die offene Liste der LINKEN in Neuenhagen an. Das ist, nicht zuletzt, auch Ergebnis des Prinzips der offenen Fraktion. Viele konnten durch uns bereits erste Erfahrungen sammeln. Dabei ist es gute Tradition, dass bei uns das Interesse am Ort und eine gemeinsame, linke Politik an erster Stelle stehen und so auch viele parteilose bei uns kandidieren. Nicht zuletzt können wir auch so unsere Themen und Ansichten breit in der Bevölkerung diskutieren.<br /><br />Nicht zuletzt soll auch hier ein Miteinander entstehen, welches uns nun auch in unserem Wahlprogramm begleiten wird. Neuenhagen steht vor einer Grundsatzentscheidung. Dabei geht es gar nicht mal so sehr um den Titel „Stadt“ oder „Gemeinde“. Es geht vielmehr darum was hinter diesen Begriffen steht. Was wir in den kommenden Jahren beschließen, wird den Grundcharakter des Ortes auf lange Zeit bestimmen. Die Forderung nach einem Miteinander ist eben keine, welche dieser Tage jeder unterschreiben könnte. Eine Verstädterung des Ortskerns, eine höhere Versiegelung von Grundstücken, weitere, reine Wohngebiete und ein Unterstellen aller Interessen zum Wohle des Gewerbes mag uns mehr Steuern und Einwohner bringen. Es bedeutet aber auch eine Fortsetzung der Individualisierung unserer Gesellschaft. Und das widerspricht unserer Vorstellung des Miteinanders und gilt es zu verhindern.<br /><br />Jeder neue Mitbürger und jede neue Mitbürgerin bedeutet auch Verantwortung um diese. Die Frage ist: Nimmt sich Neuenhagen dieser Verantwortung an oder nicht? Investieren wir die zusätzlichen Steuereinnahmen auch in soziale Infrastruktur, etwa in Kitas, Jugendzentren, oder Sportstätten oder investieren wir sie in weitere Denkmäler aus Beton und zahlen mit weiteren Wachdiensten und Verkehrsproblemen doppelt drauf? Was nützt dem Einzelhandel wirklich? Sind es tatsächlich nur Parkplätze oder ist die Bindung an Kunden nicht mindestens genauso wichtig? Wie kommen wir dazu, dass man sich in Neuenhagen gegenseitig unterstützt – durch Paradestraßen oder durch Orte der Begegnung? <br /><br />Unser Wahlprogramm „Für ein Neuenhagen des Miteinanders“ ist kein Wohlfühlangebot, sondern eine klare Positionierung gegen die Individualisierung unserer Gesellschaft.<br /><br />Dafür braucht Neuenhagen eine starke, eine fleißige LINKE. Das Prinzip des Miteinanders, gibt uns die nötige Kraft und Handlungsgrundlage. Ein Neuenhagen, welches sich kennt, miteinander den Ort lebt und erlebt, kann Gemeinsamkeiten entdecken und so im Dialog Neuenhagen entwickeln. Dafür brauchen wir am 25. Mai alle Stimmen für DIE LINKE. Natürlich von allen, die uns schon 2008 zur stärksten Kraft im Ort gemacht haben. Aber sollte es noch jemand geben, der noch nie DIE LINKE gewählt hat, dem sage ich:<br /><br />Hast du nicht? Na dann wird’s aber Zeit!</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 03 Jan 2014 22:46:00 +0100</pubDate>
                        <title>BER-Nachtflugverbot: Bund muss unangebrachte Zurückhaltung aufgeben</title>
                        <link>https://www.dielinke-neuenhagen.de/nc/neuenhagen/themen/detail-thema-nhg/news/ber-nachtflugverbot-bund-muss-unangebrachte-zurueckhaltung-aufgeben/</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zu den Zwischenständen der Gespräche zwischen Brandenburg mit Berlin und dem Bund zum Nachtflugverbot am BER erklärt der Parlamentarische Geschäftsführer <b>Thomas Domres</b>:<br /><br />Die vom Flughafenkoordinator Rainer Bretschneider vorgestellten Zwischenstände der Gespräche entsprechen nicht den Erwartungen der Linksfraktion. Wir sind darüber äußerst verärgert, dass das schwarz-rot regierte Berlin sich dermaßen gegen die berechtigten Forderungen der Anwohner*innen der Anrainergemeinden für mehr Nachtruhe sperrt.<br /><br />Wir haben sehr wohl die Zurückhaltung des Bundes zur Kenntnis genommen und erwarten von der aus Brandenburg stammenden Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, Katherina Reiche, dass sie ihren Worten endlich Taten folgen lässt. Wenn Brandenburg und der Bund sich einig sind, kann das Ziel, eine Ausweitung des Nachtflugverbotes am künftigen BER erreicht werden.<br /><br />Ich fordere die Brandenburger CDU auf, gegenüber ihren Unionsfreund*innen in Berlin und dem Bund konsequent Farbe für die Interessen der Brandenburger*innen zu bekennen. Die CDU sollte ihr doppelzüngiges Agieren endlich beenden.<br /><br />Wenn wir im Interesse der Brandenburger*innen endlich etwas erreichen wollen, muss vor allem die CDU ihren Widerstand aufgeben. Hier in Brandenburg polemisieren sie gegen die Landesregierung und in Berlin und in der Bundesregierung agieren sie als Verhinderer. Diese Täuschung der Menschen in unserem Land muss endlich ein Ende haben. Mit der neuen Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium Katherina Reiche hat sie dazu die Möglichkeiten und steht in der Pflicht.<br /><br />Die wiederholte Forderung von Bündnis 90/ Grüne, den Landesplanungsvertrag zu kündigen, ist unsinnig und bringt nicht abschätzbare, negative Entwicklungen für das gesamte Land Brandenburg mit sich.<br />...</p>
<p><span style="color: rgb(255, 255, 255);">&nbsp;ddmmyy</span></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 24 Aug 2012 22:46:00 +0200</pubDate>
                        <title>Schwimmhalle im Mittelbereich Neuenhagen?</title>
                        <link>https://www.dielinke-neuenhagen.de/nc/neuenhagen/themen/detail-thema-nhg/news/schwimmhalle-im-mittelbereich-neuenhagen/</link>
                        <description>Von seinen Eindrücken aus der Sitzung des Ortsentwicklungs-, Bau- und Umweltausschusses berichtet Hartwig Wolff</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Tagesordnung der Sitzung des Ortsentwicklungs-, Bau- und Umweltausschusses am 20.08.12 beinhaltete ein interessantes Thema: Schwimmhalle im Mittelbereich Neuenhagen. Das wollte ich nicht versäumen. Leider wurde ich arg enttäuscht...</p>
<p>Über die Schwimmhalle wurde nicht diskutiert, sieht man von einem engagierten pro-Schwimmhallen-Apell im Namen der SPD-Ortsorganisation aus dem Publikum ab. Im Mittelpunkt stand&nbsp; nicht Sinn und Zweck der Schwimmhalle, sondern wer sie bezahlen soll. Augenscheinlich war Neuenhagen aus vorausgegangenen Diskussionen im Mittelbereich angehalten, sich diesbezüglich zu positionieren. So sagte dies auch die vorliegende Beschlussvorlage aus. </p>
<p>Deutlich sichtbar wurde, dass die Gemeindeverwaltung (aus durchaus nachvollziehbaren Kostengründen) dem Projekt wenig Erfolgsaussichten beschied. Deshalb war die Frage, wer soll das bezahlen ein gutes Manöver, sich nicht von den anderen Gemeinden des Mittelbereichs den schwarzen Peter zuschieben zu lassen. Der Beschlussentwurf sah vor, eine Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben. Die kostet natürlich Geld (man hätte auch erst die Bürger befragen können und mit ihnen über die Perspektive einer Schwimmhalle im Mittelbereich diskutieren können), mit ca. 28 000 Euro&nbsp; sei zu rechnen. Diese Kosten seien zu gleichen Teilen von allen Kommunen des Mittelbereichs zuzüglich von Altlandsberg zu erbringen. </p>
<p>Das erzeugte Widerspruch. Schließlich einigte man sich, dass die Aufteilung nach der Einwohnerzahl erfolgen sollte. Damit erklärte sich der Ausschuss einverstanden, leider auch die beiden Abgeordneten der Linksfraktion. </p>
<p>Was ist davon zu halten? Ich meine, damit ist das Thema Schwimmhalle gestorben und die Gemeindevertretung und Gemeindeverwaltung Neuenhagen hat ein gutes Alibi. Meines Erachtens hätte die Schwimmhallenfrage anders gestellt werden müssen. Zunächst sollten die einzelnen Gemeinden, ihre Gemeindevertretungen und die Bürger befragt werden, wie sie konkret zum Schwimmhallenprojekt stehen und letztendlich, wieviel Geld sie dafür zur Verfügung stellen wollen und können. Es ist doch ganz klar, dass die Interessenlagen in den einzelnen Kommunen sehr verschieden sind. Gielsdorf, als Ortsteil der Gemeinde Altlandsberg, hat überhaupt kein Interesse an einer Schwimmhalle im Mittelbereich, die Schwimmhalle Strausberg liegt auf halben Wege. Ähnlich sehen das gewiss viele Bürger von Petershagen und Eggersdorf, die nahe Strausberg wohnen sowie Hönower Bürger, denen die Berliner Bäderlandschaft näher ist. Wie kann man da eine Forderung zu gleichen Teilen oder nach Einwohnerzahl aufstellen. Weltfremd! Ich erinnere mich einer konstruktiven Diskussion aus der Vergangenheit. Frau Dr. Angela Schlutow, damals Vorsitzende des Ortsentwicklungs-Ausschusses, schlug vor – und fand viel Zustimmung – durch eine kommunale Solaranlage das Neuenhagener Freibad zusätzlich zu erwärmen, um die Saison- und Schlechtwetternutzung auszudehnen und nachzudenken, das Freibad evl. als Hallenbad auszubauen. Da gab es meines Wissens auch schon Voruntersuchungen. Das Projekt Hallenbad wurde verworfen, da die Kosten mit 4 Mio € zu hoch seien. Bürgermeister Henze sprach&nbsp; bei der letzten Ausschusssitzung von 7 – 9 Mio € - welch ein Kostenzuwachs ?! </p>
<p>Meine Meinung: Ja, ich bin dafür, über eine Schwimmhalle im Mittelbereich nachzudenken. Ich werde ihre Einweihung sicherlich nicht mehr selbst erleben, aber für meine Nachfahren würde ich es sehr begrüßen! Neuenhagen im Zentrum des Mittelbereichs trägt Verantwortung für das Umland, es sollte endlich seiner Verantwortung bewusst werden. Das Schwimmbadprojekt könnte ein Beispiel dafür sein. Die Schwimmhalle sollte, ja muss im engen Zusammenhang mit der Entwicklung des Neuenhagener Freibades gesehen werden. </p>
<p>Eine Schwimmhalle auf „Grüner Wiese“ (beispielsweise am S-Bahnhof Hoppegarten, wie gemunkelt wird) bedeutet das Aus für das Neuenhagener Freibad! Ich hoffe, dass unsere Gemeindevertreter in der Septembersitzung die richtigen Beschlüsse fassen.<br /><b></b></p>
<p><b>Hartwig Wolff</b><br /></p>
<p><span style="color: rgb(255, 255, 255);">ddmmyy</span></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 31 May 2012 22:46:00 +0200</pubDate>
                        <title>Bürgerbeteiligung und Internet?</title>
                        <link>https://www.dielinke-neuenhagen.de/nc/neuenhagen/themen/detail-thema-nhg/news/buergerbeteiligung-und-internet/</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>In der Juni-Ausgabe des &quot;Neuenhagener Echo&quot; (NE) informiert der Bürgermeister Jürgen Henze über einen Dialog zum Energiekonzept.Über die Internet-Plattform <a href="http://www.energiebeiuns.de" target="_blank">www.energiebeiuns.de</a> können Bürger ihre Vorschläge zum Thema einbringen, die anschließend kommentiert, bewertet und in Maßnahmen umgesetzt werden können. Gut so! Schade nur, dass die Zeiträume für diesen Dialog sehr kurz gefaßt sind und die Information für diese Form der Bürgerbeteiligung sehr spät kommt. Zwar hatte die Verwaltung   schon früher darauf hingewiesen, dass die Regionale Planungsgemeinschaft, zu der auch unser Landkreis MOL gehört, ein Energiekonzept erarbeiten wird, aber im Verwaltungs- und Wirtschaftsausschuß war bislang von dieser Internerplattform keine Rede...</p>
<p>Für die LINKE-Fraktion hat die Bürgerbeteiligung einen hohen Stellenwert. Die&nbsp;Diskussionen um das Einzelhandels- und Zentrenkonzept, um die Thälmann- und Eisenbahnstraße und das Vorhaben eines Bürgerhaushaltes mögen das beispielhaft belegen. Wenn aber die Bürgerbeteiligung nicht nur als Deckmäntelchen für Bürgernähe dienen soll, dann müssen dafür auch geeignete Bedingungen geschaffen werden. Und dazu zählen für mich auch rechtzeitige und umfassende Information. So ist zu befürchten, dass der Appell des Bürgermeisters im NE zu spät kommt.</p>
<p>Etwas Gutes hat er aber für mich auf jeden Fall: Über den Link zum Internetportal gelangt man auch zu weiteren Beispielen von Projekten zur Bürgerbeteiligung via Internet, so z.B. zum Projekt <a href="http://www.bonn-packts-an.de/" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window">www.bonn-packts-an.de</a> - Bürgerhaushalt der Stadt Bonn. Es kann also prinzipiell klappen mit der Bürgerbeteiligung online.</p>
<p><b>Klaus Biedka</b></p>
<p>P.S. Ein Energiekonzept der Nachbargemeinde Fredersorf-Vogelsdorf liegt vor und die Verwaltung sollte es kennen, sind doch die Bedingungen und Voraussetzungen zu denen in Neuenhagen sehr ähnlich. Deshalb hat die LINKE in der Gemeindevertretung angeregt, daraus die entsprechenden Maßnahmen für Neuenhagen abzuleiten und zu ergänzen.<br /></p>
<p><span style="color: rgb(255, 255, 255);">ddmmyyhat&nbsp;</span></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Sat, 12 May 2012 02:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Bericht von der Sitzung des OBUA am 7. Mai 2012</title>
                        <link>https://www.dielinke-neuenhagen.de/nc/neuenhagen/themen/detail-thema-nhg/news/bericht-von-der-sitzung-des-obua-am-7-mai-2012/</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p><b><br /></b></p>
<p>Der Ortsentwicklungs-, Bau- und Umweltausschuss (OBUA) am 07.05.2012 hatte zwar keine besonders spektakuläre Tagesordnung, war jedoch nichtsdestoweniger interessant.</p>
<p>Den Großteil der Sitzung informierte Herr Dr. Sieker von der Ingenieurgesellschaft Prof. Dr. Sieker mbH, die in den Jahren 1996/97 die bis heute gültige Regenwasserkonzeption unserer Gemeinde erarbeitet hatte, nämlich über die Regenwasserbewirtschaftung. In diesem Zusammenhang diskutierte er mit den anwesenden GemeindevertreterInnen und BürgerInnen auch das Problem des Schichtenwassers, welches zuletzt insbesondere durch dessen Nichtberücksichtigung in den Bebauungsplänen der OnkoDataMed GmbH „Am Rathaus“ an Brisanz gewonnen hatte. Dabei plädierte Dr. Sieker dafür die bestehende Konzeption fortzuschreiben und Lösungsvorschläge für die vom Schichtenwasserproblem hauptsächlich betroffenen Gebiete Neuenhagens auszuarbeiten. Hierfür favorisiert er derzeit Mulden-Rigolen-Systeme in Kombination mit Drainagen und einer Vorflut-Anbindung an Gewässer oder Regenwasserkanäle, ähnlich denen, die es zur Ableitung des Regenwassers bereits heute in vielen Teilen unseres Ortes gibt. Die Gemeindeverwaltung sicherte zu diese Vorschläge zu prüfen und die entsprechenden Schritte einzuleiten.</p>
<p>In der einzigen Beschlussvorlage dieses Abends ging es um die Vorentwurfsplanung zum Bau einer neuen Skateranlage am Jahnsportplatz. Da diese von einem Strausberger Büro für Landschaftsarchitektur in enger Abstimmung mit Vertretern der Neuenhagener Skaterszene ansprechend und abwechslungsreich aus robustem Stahlbeton entworfen wurde und ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis aufweist, fand die Vorlage die einhellige Zustimmung des Ausschusses. Um die nach wie vor allerdings bestehenden Anwohnerbedenken hinsichtlich einer erhöhten Lärmbelästigung und Verschmutzung zu erörtern, ist in den kommenden Wochen ein Treffen von Anwohnern, Verwaltung und Skatern geplant. Letztere haben dazu bereits im Vorfeld zugesichert, die Anlage eigenverantwortlich sauber und ordentlich zu halten.</p>
<p>Im Tagesordnungspunkt zur Lokalen Agenda 21 informierte die sachkundige Einwohnerin der Fraktion Bündnis90/Die Grünen, Frau Dr. Zink-Ehlert, über die von Parteimitgliedern der Linken initiierte Wiederbelebung des Agendaprozesses und lud alle Anwesenden zur Teilnahme am nächsten Treffen am Samstag, dem 12. Mai 2012, ein.</p>
<p><b>Sascha Trutt</b><br /></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 01 Mar 2012 17:40:00 +0100</pubDate>
                        <title>Das, was zu tun ist</title>
                        <link>https://www.dielinke-neuenhagen.de/nc/neuenhagen/themen/detail-thema-nhg/news/das-was-zu-tun-ist/</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p><b><i>Ein Beitrag zur Lokalen Agenda von Juliane Kokoscha.</i></b></p>
<p>Die Lokale Agenda 21 in Neuenhagen befindet sich auf dem Prüfstand ohne es zu merken. Denn sie schläft. Es handelt sich um Arbeitsgruppen, in denen Kommunalpolitiker/innen, örtliche Organisationen bzw. Unternehmen und Bürger/innen in einem Dialog einen Handlungskatalog (Agenda) für die Gemeinde erarbeiten. Dabei geht es sowohl um die Wirtschaftsentwicklung als auch um soziale Gerechtigkeit und nachhaltige Umweltsicherung.</p>
<p>Im Jahr 2008 verabschiedete die Gemeindevertretung Neuenhagen ein Leitbild für die Gemeinde unter dem Motto <a href="http://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/leitbild.pdf" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window"> „<b>Gartenstadt Neuenhagen im Jahre 2030 - Natürlich leben. Natürlich menschlich. Natürlich Zukunft. Natürlich Neuenhagen</b>“</a>. Das Leitbild wurde zu Teilen umgesetzt, andere Ziele wurden noch nicht angegangen (Der <b><a href="http://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/massnahmeplan.pdf" title="Öffnet einen externen Link in neuem Fenster" target="_blank" class="external-link-new-window">Maßnahmeplan</a></b> ist auf der web-site der Gemeinde zu finden - Hinweis der Redaktion).<br /></p>
<p>Jetzt gilt es, den Pfad wieder aufzunehmen. Vieles kann nur gemeinsam umgesetzt werden, einiges ist seit 2008 auch neu hinzugekommen. Auch die Gemeindeverwaltung betont, dass die Lokale Agenda nur zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern voranzutreiben ist. So wird sich DIE LINKE mit weiteren Akteuren dafür einsetzen, die Agenda wieder zum Leben zu erwecken und zwar von unten. Ein erstes Treffen ist im März vorgesehen, wir werden auf unserer Internetseite darüber informieren.</p>
<p>Wenn ich an Neuenhagen denke, denke ich an Gärten, an Kleingewerbe, an die Neuenhagener Trainierbahnen und die Naturschutzgebiete, an die Blaupause, Kitas und Schulen, an ein abwechslungsreiches Vereinsleben - an Heimat. Ich habe den Wunsch, mitzubestimmen, was aus Neuenhagen wird. Und Sie?</p>
<p>Agenda (lat.) bedeutet „das, was zu tun ist“. Tun wir, was zu tun ist: Wecken wir die Ar-<br />beitsgruppen gemeinsam auf. Nur mit Ihnen wollen wir sie mit neuen Aktivitäten füllen.</p>
<p><i>aus <b>&lt;media 31618 - more&gt;Anschten-Aussichten&lt;/media&gt;</b>, März 2012</i><br /></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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